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Krafttraining als Diabetiker!?

Hier könnt ihr alles schreiben, was mit Diabetes, Sport und Freizeit zusammenhängt.

Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Patrickfass » 20. November 2013 12:48

Hat jemand Erfahrung mit Krafttraining als Diabetiker?
Vorteile durch Insulin?
Proteinshakes als Diabetiker trinken?
Würde mich über Hilfe freuen!
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Amokhunter » 20. November 2013 17:08

Patrickfass hat geschrieben:Hat jemand Erfahrung mit Krafttraining als Diabetiker?

Jopps, seit 01/13

Vorteile durch Insulin?

Was genau meinst du damit? Hinsichtlich Muskelaufbau, oder langfristig gesehen in weniger Insulin?

Proteinshakes als Diabetiker trinken?

Was sollte dagegen sprechen? Allerdings, meinst du Pulvershakes, oder Selbstgemacht mit Magerquark, Obst, Nüssen, Haferflocken usw?

Würde mich über Hilfe freuen!

Wenn du ein wenig mehr ins Detail gehen könntest was konkret du wissen willst kann man auch spezifischere Antworten geben. Ansonsten kann ich noch die "Diabetes- und Sportfibel" empfehlen was die Sache mit Insulin anpassen usw anbelangt. Da findest du generelle Informationen zum Sport und auf was man als Zuckerschnute achten sollte, sowie zahlreiche Erfahrungsberichte von Sportlern zu vielen Sportarten, darunter auch teilweise Profisportler. Für dich besonders interessant dürfte dann der Erfahrungsbericht auf S275 (3. Auflage) sein von Romy Schreiber, Kraftdreikämpferin mit einigen Titeln unterm Trikot ;)
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Kruemel » 23. November 2013 23:19

Ich mache seit dem Frühjahr 5-6x pro Woche Kraftsport (gemischt mit etwas Ausdauer, aber vorwiegend sinds dann doch Gewichte).
Ich kann den Sport mindestens genau so gut treiben, wie alle anderen (würde ich nun einfach mal behaupten ;)). Der DM schränkt mich in der Leistungsfähigkeit ja keineswegs ein. Wichtig ist nur regelmäßig zu messen. Intensives Krafttraining lässt bei mir den Zucker extrem schnell sinken. Seit ich den Sport treibe hat sich mein Insulinbedarf tagsüber wenig verändert, allerdings habe ich die Basalrate nachts nur noch auf 70% laufen und selbst das ist teilweise zu viel.
Proteinshakes nehme ich täglich, dadurch habe ich bisher auch noch keine negativen Veränderungen festgestellt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das auf die Dauer so gut ist. Habe Anfang Dezember einen Termin beim Diabetologen, da wollte ich das Thema ohnehin mal ansprechen, werde euch wissen lassen, was er dazu sagt. ;)

Was meinst du denn mit "Vorteile durch Insulin"?
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Amokhunter » 24. November 2013 14:18

Kruemel hat geschrieben:Ich mache seit dem Frühjahr 5-6x pro Woche Kraftsport (gemischt mit etwas Ausdauer, aber vorwiegend sinds dann doch Gewichte).

Aus reiner Neugierde: Wie genau trainierst du da? Denn bei 5-6 Trainingstagen am Eisen hast du entweder einen interessanten Split, oder du trainierst zu viel ;)
Zu viel Training ist schlecht für den Muskelaufbau, da die Muskeln erst NACH dem Training wachsen, also sollte man schon seine Pausentage entsprechend planen, bzw. halt mit einem Split verschiedene Muskelgruppen reizen, die dann am nächsten Trainingstag nicht beansprucht werden und dadurch ihren Ruhetag haben. Leichtes Cardio ist ok an "Trainingsfreien" Tagen, richtig reinknallen sollte man da aber nicht, also eher 120-130er Pulsfrequenz fahren.

Ich kann den Sport mindestens genau so gut treiben, wie alle anderen (würde ich nun einfach mal behaupten ;)). Der DM schränkt mich in der Leistungsfähigkeit ja keineswegs ein. Wichtig ist nur regelmäßig zu messen. Intensives Krafttraining lässt bei mir den Zucker extrem schnell sinken. Seit ich den Sport treibe hat sich mein Insulinbedarf tagsüber wenig verändert, allerdings habe ich die Basalrate nachts nur noch auf 70% laufen und selbst das ist teilweise zu viel.

Dito, wobei sich mein Insulinbedarf mittlerweile insgesamt verringert hat (seit Trainingsbeginn von ehem. 19er Basalrate auf aktuell 12er Basalrate) fürs Training kommts drauf an was ich trainiere. Momentan fahre ich einen klassischen 2er Split (Oben/Unten :D ) und für den Oberkörpertag gehe ich auf 20% Basal, sind die Beine dran gehe ich auf 15% Basal. Nach dem Training gehts für 12h auf 60% (Oberkörper) bzw 50% (Beintag) damit komme ich recht gut hin, Werte für die Nacht werden nur ab 180mg/dl vorsichtig korrigiert. Trainiert wird momentan bei mir Hypertroph, also ca. 6-12 rep/Übung, 2-3 Arbeitssätze.

Proteinshakes nehme ich täglich, dadurch habe ich bisher auch noch keine negativen Veränderungen festgestellt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das auf die Dauer so gut ist. Habe Anfang Dezember einen Termin beim Diabetologen, da wollte ich das Thema ohnehin mal ansprechen, werde euch wissen lassen, was er dazu sagt. ;)

Wenn deine Ernährung ansonsten Ausgewogen ist sollte das eigentlich nicht zu irgendwelchen Nachteilen führen. Und wie ich oben schon gefragt habe kommts ja auch noch drauf an aus was der Proteinshake besteht. Wenn ich knapp an Zeit morgens bin, oder abends keinen großen Hunger habe oder kein Antrieb was zu machen, dann hau ich mir da auch mal einen Fauli-Shake aus Milch und Protpulver rein. Ansonsten mache ich mir für nach dem Training lieber einen richtigen Powershake aus 250gr Magerquark, Früchten (Beerenmix TK, oder 1 Banane), Haferflocken, Leinsamen und Nüssen (Mit Wasser auffüllen bis die Konsistenz passt). Da sind dann auch genug langsame KH drin um über Nacht nicht weg zu brechen.
Zum Diabetologen: Vermutlich wird er Besorgnis äußern über die erhöhte Eiweißzufuhr, die dann über die gefürchteten Mikroalbuminurie nachweisbar sind. Zu viel Eiweiß im Körper wird im Zweifelsfall über die Nieren ausgeschieden, allerdings ist das Schwerstarbeit für die Niere

Was meinst du denn mit "Vorteile durch Insulin"?

Könnte sein das er da auf Muskelwachstumshormone anspielt, Insulin ist da sowas wie ein Gegenspieler. Aber darüber würde ich mir als allerletztes Gedanken machen, denn für normale Freizeitsportler ist das zu vernachlässigen und das wichtigere bei der ganzen Sache ist mit dem Insulin so zu haushalten das man nicht in die Hypo rauscht, oder in die Hyper. Das sind "Kleinigkeiten" über die man sich den Kopf zerbrechen kann, wenn man mehrere Jahre schon trainiert und eine professionelle Bodybuilder-Karriere anstrebt und es in den Optimierungswahn geht für Wettkämpfe und dergleichen.



Aber ich geb denn auch mal einen Erfahrungsbericht ab wie ich angefangen habe.
Anfangsphase war bei mir mit einem Ganzkörperplan, den ich 2 mal in der Woche trainiert habe. Insulin hatte ich dabei auf 30% Basal gesenkt und ich habe vor dem Training noch KH gefuttert um bei ca. 150 zu liegen, damit ich genug Puffer nach unten hatte. Immerhin war die ganze Sache ja was gänzlich neues für den Körper, also sollte man das ganze auch mit Bedacht angehen und nichts überstürzen. Vom Training her habe ich ein Mittelding zwischen Kraftausdauer und Hypertrophie gefahren, also ca. 20-25 rep/Übung und das mit 2 Arbeitssätzen. Warmup und Stretching vor dem Training nicht vergessen und danach Cooldown-Phase machen um langsam runter zu kommen.

Nach ca. 4 Monaten habe ich dann meinen Plan etwas aufgeteilt, aber immer noch Ganzkörper, nur etwas akzentuiert. Zudem kam da ungefähr auch die erste Senkung der Basalrate von 19 auf 17, da ich kontinuierlicher Tiefflieger geworden bin. Basalrate im Training habe ich auf 25% gesenkt, wobei ich nicht mehr so viele KH vor dem Training gefuttert habe (mir ging und geht es auch immer noch um eine KFA-Reduktion, neben Muskelaufbau/Erhalt). Trainingstage von 2 auf 3 erhöht und halt die beiden alternierenden Programme abwechselnd ausgeführt.

Und seit ca. 2 Monaten trainiere ich mit dem 2er Split an 4 Trainingstagen (On-On-Off-On-Off-On-Off, repeat) und habe die Traingsmethode von eher Kraftausdauerlastig auf Hypertroph geändert. Damit werde ich jetzt erst mal 2 Monate trainieren (also bis ca. Jahresende 2013) und dann mal schauen ob ich eine Erholungsphase mit Kraftausdauer einlege, oder ob ich dann die nächsten Monate noch eine Schippe drauf lege mit 3x5 oder 5x5.

Generelle Empfehlungen zum Einstieg:
  • Basalrate ca. 1h(Analoginsulin, 2H bei Normalinsulin) VOR dem Training stark absenken und nach dem Training je nach dem welche Muskeln wie stark beansprucht wurden durchaus bis zu 12-16h danach noch leicht-mittel absenken, der Muskeltauffülleffekt dauert eine ganze Zeit lang an!
  • Mit einem Ganzkörpertraining anfangen um den Körper langsam an die ungewohnte Belastung zu gewöhnen, 2 Trainingstage in der Woche mit entsprechend langer Pause (oder etwas lockerem Kardio) sind optimal zum Einstieg.
  • Die Phase sollte je nach Alter, persönlicher Fitness usw. 3-6 Monate dauern, wobei eher Richtung Kraftausdauer trainiert werden sollte, weil durch die etwas geringeren Gewichte weniger Verletzungsgefahr besteht.
  • Trainingspläne (sofern sinnvolle Pläne!) nicht zu oft, aber auch nicht zu langsam wechseln. 6-12 Wochen kann man an einem Plan fest halten, ehe man Änderungen vornehmen sollte. Änderungen können durch andere Übungen oder einen Wechsel der generellen Trainingsmethode erfolgen.
  • Bei neuen Übungen lieber zuerst etwas weniger Gewicht drauf packen und den Bewegungsablauf und die Atemtechnik RICHTIG lernen!
  • Pressatmung vermeiden, das führt zu massiven Blutdruckspitzen und das ist langfristig ungesund!
  • Innerhalb eines Trainingszyklus sollten ALLE Muskeln ihr Fett abbekommen, dazu gehören auch die Beine und der Rumpf (Core-Muscles=Stabilität bei Übungen & im Alltag!), die viele gerne vernachlässigen.
  • Sinnvolle TUT (Time under Tension) beim Training beachten! Klassisch ist da wohl das 3-1-3 oder 3-0-3 oder 4-1-3 je nach Bewegungslänge der Übung. Zu schnelle Bewegungen bringens nicht.
  • Abfälschen vermeiden! Keiner wird was sagen, wenn die letzte(n) (beiden) Wiederholung(en) nicht ganz sauber waren, aber das sollte nicht die Regel sein, denn dann trainiert man mit zu hohem Gewicht. Das schaut vielleicht beeindruckend aus, bringt fürs Training aber eher weniger.
  • Trainingsbuch anlegen, das kann hilfreich sein um die eigenen Fortschritte besser im Blick zu haben, zudem kann man sich evtl. auch mit anderen austauschen über den Trainingsplan und ob vielleicht was fehlt, oder zu viel im Plan ist.
  • Viel trinken im Training. Pro 30min darf ruhig 1/2L Wasser nachgeschüttet werden, wer mit leicht erhöhtem BZ ins Training geht um etwas Puffer nach unten zu haben kann auch etwas mehr trinken.


So... ich hoffe mal ich hab nichts wichtiges vergessen.
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Kruemel » 24. November 2013 19:17

Huiuiui, ganz schön viel Text :D

Amokhunter hat geschrieben:Aus reiner Neugierde: Wie genau trainierst du da? Denn bei 5-6 Trainingstagen am Eisen hast du entweder einen interessanten Split, oder du trainierst zu viel ;)
Zu viel Training ist schlecht für den Muskelaufbau, da die Muskeln erst NACH dem Training wachsen, also sollte man schon seine Pausentage entsprechend planen, bzw. halt mit einem Split verschiedene Muskelgruppen reizen, die dann am nächsten Trainingstag nicht beansprucht werden und dadurch ihren Ruhetag haben. Leichtes Cardio ist ok an "Trainingsfreien" Tagen, richtig reinknallen sollte man da aber nicht, also eher 120-130er Pulsfrequenz fahren.


Ich trainiere eher nach einem 5-er Split, jeden Tag wird also eine andere Muskelgruppe trainiert. Dass Muskeln Zeit brauchen, um zu wachsen, dem bin ich mir durchaus bewusst. ;) Cardio mache ich jeden Trainingstag noch zusätzlich für insgesamt 25-40 Minuten. Ich ziele mit meinem Training nicht ausschließlich auf den extremen Muskelzuwachs ab, sondern möchte meinen Körper generell definieren & an Fett verlieren.
Da du gefragt hast wie genau ich trainiere, ich splitte in: Beine/Schultern/Bizeps,Trizeps/Brust/Rücken(+hintere Schultern). Bauch trainiere ich alle 2-3 Tage mit.

Dito, wobei sich mein Insulinbedarf mittlerweile insgesamt verringert hat (seit Trainingsbeginn von ehem. 19er Basalrate auf aktuell 12er Basalrate) fürs Training kommts drauf an was ich trainiere. Momentan fahre ich einen klassischen 2er Split (Oben/Unten :D ) und für den Oberkörpertag gehe ich auf 20% Basal, sind die Beine dran gehe ich auf 15% Basal. Nach dem Training gehts für 12h auf 60% (Oberkörper) bzw 50% (Beintag) damit komme ich recht gut hin, Werte für die Nacht werden nur ab 180mg/dl vorsichtig korrigiert. Trainiert wird momentan bei mir Hypertroph, also ca. 6-12 rep/Übung, 2-3 Arbeitssätze.


Du lässt die Pumpe also dran während dem Training?

Ich habe vor ein paar Monaten festgestellt, dass mein BZ besser ist, wenn ich die Pumpe komplett abkoppele - immer, egal, was ich trainiere (vorausgesetzt der Start-BZ ist unter 200).


Wenn deine Ernährung ansonsten Ausgewogen ist sollte das eigentlich nicht zu irgendwelchen Nachteilen führen. Und wie ich oben schon gefragt habe kommts ja auch noch drauf an aus was der Proteinshake besteht. Wenn ich knapp an Zeit morgens bin, oder abends keinen großen Hunger habe oder kein Antrieb was zu machen, dann hau ich mir da auch mal einen Fauli-Shake aus Milch und Protpulver rein. Ansonsten mache ich mir für nach dem Training lieber einen richtigen Powershake aus 250gr Magerquark, Früchten (Beerenmix TK, oder 1 Banane), Haferflocken, Leinsamen und Nüssen (Mit Wasser auffüllen bis die Konsistenz passt). Da sind dann auch genug langsame KH drin um über Nacht nicht weg zu brechen.
Zum Diabetologen: Vermutlich wird er Besorgnis äußern über die erhöhte Eiweißzufuhr, die dann über die gefürchteten Mikroalbuminurie nachweisbar sind. Zu viel Eiweiß im Körper wird im Zweifelsfall über die Nieren ausgeschieden, allerdings ist das Schwerstarbeit für die Niere


Eben. Um die Nieren mache ich mir Sorgen. Derzeit nehme ich ein Casein-Proteinpulver. Allerdings bin ich Vegetarier, bei mir fallen also schonmal größtenteils die tierischen Eiweiße weg, jedoch nehme ich recht viel Eiweiß durch Sojaprodukte zu mir...
...werde dann im Dezember ja sehen, ob/wie sich das auswirkt. Gegebenenfalls werde ich den Konsum von Protein-Shakes dann etwas runterfahren.

Könnte sein das er da auf Muskelwachstumshormone anspielt, Insulin ist da sowas wie ein Gegenspieler. Aber darüber würde ich mir als allerletztes Gedanken machen, denn für normale Freizeitsportler ist das zu vernachlässigen und das wichtigere bei der ganzen Sache ist mit dem Insulin so zu haushalten das man nicht in die Hypo rauscht, oder in die Hyper. Das sind "Kleinigkeiten" über die man sich den Kopf zerbrechen kann, wenn man mehrere Jahre schon trainiert und eine professionelle Bodybuilder-Karriere anstrebt und es in den Optimierungswahn geht für Wettkämpfe und dergleichen.


Gut, davon habe ich recht wenig Ahnung, muss ich zugeben. ^^

Ich wollte jetzt nicht nochmal deinen kompletten restlichen Text zitieren, möchte aber noch was zu deinen "generellen Empfehlungen" sagen, insbesondere dem Absenken der Basalrate NACH dem Training.
Dem kann ich so nicht ganz zustimmen, das sollte doch jeder für sich ausprobieren und nicht direkt für 12 Stunden absenken! Da würde ich persönlich definitiv wieder viel zu hoch rauskommen.
Trainiert man jedoch spät am Abend sollte man wohl tatsächlich die Basalrate über Nacht etwas absenken (aber auch hier gilt: ausprobieren! Eventuell ist das auch nicht nötig, wenn man sonst zu hohen Werten in der Nacht neigt).
Auch das Absenken VOR dem Training muss man ausprobieren. Vor allem, wenn man vorher (nicht unmittelbar vor dem Training, das soll man ja ohnehin nicht, sondern vor dem Absenken) etwas isst, muss man da vorsichtig sein. Ich senke das Insulin vor dem Training gar nicht, nehme dann aber die Pumpe komplett ab während dem Training. Meist messe ich noch ca. 2x während dem Training und wenn der BZ dann unter 140 liegt, nehme ich noch etwas TZ. Für mich persönlich funktioniert das gut, das heißt aber nicht, dass das für andere genau so gut läuft.
Mit solchen generellen Empfehlungen wäre ich vorsichtig.
Man muss wirklich probieren, probieren, probieren (ich kann mich da nur wiederholen). Und vor allem messen und auf die Signale des Körpers achten!
Zuletzt geändert von Kruemel am 24. November 2013 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Amokhunter » 24. November 2013 20:28

Kruemel hat geschrieben:Ich trainiere eher nach einem 5-er Split, [...] Da du gefragt hast wie genau ich trainiere, ich splitte in: Beine/Schultern/Bizeps,Trizeps/Brust/Rücken(+hintere Schultern). Bauch trainiere ich alle 2-3 Tage mit.

Hm, also ohne von oben herab klingen zu wollen, aber ein 5er Split macht eher wenig Sinn. 4er Split ist meist schon recht unsinnig, vom Profibereich vielleicht mal abgesehen, aber das ist ja nicht dein Ziel bzw. Trainingsbereich (wie auch meiner nicht). 3er Split kann man machen, wenn man Zeitlich nicht viel frei machen kann fürs Training, ansonsten sind 2er Splits für (mehr oder weniger ambitionierte) Amateure, denen es vorwiegend um die allgemeine Fitness geht, völlig ausreichend und zielführender. 2er Split wäre halt Oberkörper/Beine+Bauch mit einem Trainingsschema das ich fahre, da dabei passend Reiz & Regeneration vorhanden ist. 3er Split zieht man den Oberkörper noch mal auseinander mit Rücken+Bizeps und Brust+Trizeps. Höhere Splits würden wirklich nur Sinn machen, wenn du viele Übungen für die selbe Muskelgruppe machst, aber das macht wie gesagt erst im Profibereich auch nur Ansatzweise Sinn. Selbst viele im (Semi-)Profibereich fahren 2er oder 3er Splits.

Ich ziele mit meinem Training nicht ausschließlich auf den extremen Muskelzuwachs ab, sondern möchte meinen Körper generell definieren & an Fett verlieren.

Dito, wobei du als Frau schlicht und einfach hormonell benachteiligt bist was Muskelwachstum anbelangt. Nein, das ist in keiner Weise Sexistisch, sondern schlicht Fakt (Testosteron ist halt mal anaboles Hormon und da hat Mann von Natur aus einen Vorteil in der Hinsicht). Also Daumen hoch für Frauen, die nicht Angst haben richtig Eisen in die Hand zu nehmen :)
Denn wie Arni seht ihr so leicht nicht aus, da muss Mann schon ordentlich für ackern und Frau noch mal ne ganze Ecke mehr.

Du lässt die Pumpe also dran während dem Training?

Ich habe vor ein paar Monaten festgestellt, dass mein BZ besser ist, wenn ich die Pumpe komplett abkoppele - immer, egal, was ich trainiere (vorausgesetzt der Start-BZ ist unter 200).

Aye, ich lass die Pumpe dran, weil ich komplett ohne nach oben abhaue mit dem BZ, also mini-Tröpfelchens brauch ich einfach.

Eben. Um die Nieren mache ich mir Sorgen. Derzeit nehme ich ein Casein-Proteinpulver. Allerdings bin ich Vegetarier, bei mir fallen also schonmal größtenteils die tierischen Eiweiße weg, jedoch nehme ich recht viel Eiweiß durch Sojaprodukte zu mir...
...werde dann im Dezember ja sehen, ob/wie sich das auswirkt. Gegebenenfalls werde ich den Konsum von Protein-Shakes dann etwas runterfahren.

Milchprodukte & Eier sind gute Eiweißlieferanten, allen vor an Magerquark und Harzer Käse, letzteres ist allerdings nur Rheinländern, Pfälzern und Hessen zu empfehlen, der Rest von Deutschland kann mit dem Käse eher weniger was anfangen :P
Ich bin zwar kein Vegetarier, aber mehr als 2-3 Portionen Fisch/Fleisch in der Woche sinds bei mir auch nicht.

Ich wollte jetzt nicht nochmal deinen kompletten restlichen Text zitieren, möchte aber noch was zu deinen "generellen Empfehlungen" sagen, insbesondere dem Absenken der Basalrate NACH dem Training.
Dem kann ich so nicht ganz zustimmen, das sollte doch jeder für sich ausprobieren und nicht direkt für 12 Stunden absenken! Da würde ich persönlich definitiv wieder viel zu hoch rauskommen.
Trainiert man jedoch spät am Abend sollte man wohl tatsächlich die Basalrate über Nacht etwas absenken (aber auch hier gilt: ausprobieren! Eventuell ist das auch nicht nötig, wenn man sonst zu hohen Werten in der Nacht neigt).

Das waren Aussagen meines Diabetologen, der mit Opf... äh Freiwilligen im nahe gelegenen Studio Testläufe gemacht hat. Wenn man richtig hart trainiert und genug Muskelgruppen leer zieht im Training, dann kommt das mit den 12h+ absenken gut hin. Wenn ich richtig Gas gegeben habe senke ich wie oben beschrieben ab und zusätzlich dann am morgen noch mal für ca. 6h auf 80% (ansonsten muss ich zu viel fressen :oops: ). Gerade wenn ich Beine trainiert habe merke ich das, weil da ja die richtig großen Muskeln alle leer gesaugt sind.
Aber du hast genauso Recht mit der Aussage das jeder für sich ausprobieren muss. Zudem kommt es, wie schon erwähnt, viel mit darauf an wie hart man trainiert und wie viele Muskeln man beansprucht hat. Die ~12h Empfehlung kommt generell aber recht gut hin wenn man Ganzkörper trainiert, also alle großen Muskeln leer gezogen hat.
Wenn man generell zu hohen Werten neigt sollte man schauen das man Ernährungsursachen ausschließen kann und dann ggfs. die Basalrate entsprechend anpasst. Ich neige zugegeben auch eher dazu etwas abzusaufen in der Nacht, muss mal wieder nen Basalratentest fahren, aber das werde ich mir erst in den Weihnachtsferien antun.

Auch das Absenken VOR dem Training muss man ausprobieren. Vor allem, wenn man vorher (nicht unmittelbar vor dem Training, das soll man ja ohnehin nicht, sondern vor dem Absenken) etwas isst, muss man da vorsichtig sein. Ich senke das Insulin vor dem Training gar nicht, nehme dann aber die Pumpe komplett ab während dem Training. Meist messe ich noch ca. 2x während dem Training und wenn der BZ dann unter 140 liegt, nehme ich noch etwas TZ. Für mich persönlich funktioniert das gut, das heißt aber nicht, dass das für andere genau so gut läuft.
Mit solchen generellen Empfehlungen wäre ich vorsichtig.
Man muss wirklich probieren, probieren, probieren (ich kann mich da nur wiederholen). Und vor allem messen und auf die Signale des Körpers achten!


Jein, das absenken 1h VOR dem Training hat den Grund, dass das Insulin ~1h wirkt, bei Trainingsbeginn sollte man ja aber schon auf weniger Insulin sein um die Hypo zu vermeiden. Senkt man erst direkt zu beginn ab (oder koppelt ab), dann ist ja noch die hohe Rate für knapp ne Stunde aktiv.
Bis zum Trainingsende lasse ich die Basalrate auf dem Trainingslevel und direkt danach gehe ich auf die Nacht-Absenkung (ich trainiere generell eigentlich gegen späten Nachmittag/Abend). Normalerweise haue ich mir den Rest von meinem Powershake, der nicht mehr in den Shaker passt (~800ml) vor (~30 min) dem Training rein, das sind ca. 2BE. Startwert BZ liegt meist bei ~140-160 im Training messe ich dann im Abstand von ca. 30min (bzw. Start-Mitte-Ende) und bin da recht schnell auf ~120. Da habe ich aber wie du es schon angesprochen hast, experimentiert bis ich das so drin hatte das ich mich traue mit so einem vergleichsweise niedrigen Wert weiter Sport zu machen. Wenns dann doch mal gegen die 100 geht und ich noch komplexe Übungen vor mir habe lade ich mit etwas Fruchtschorle nach. Sinds nur noch Isolationsübungen (Bizeps/Trizeps, kleinere Muskeln generell z.B.) dann mach ich die auch noch mit 100, weil ich (mittlerweile) weiß das ich das durch Kriege ohne Hypogefahr.

Und generell zum Essen vor dem Training: Es sollte etwas leichtes sein, da der Körper beim Training genug Probleme hat, da stellt er die Verdauung sowieso erst mal etwas weiter hinten an.

ABER: Wenn du mit dem abkoppeln direkt beim Start gut hin kommst und nicht an Hypos entlang schrammst, dann kannste das logischerweise auch beibehalten. Ich hatte das ein mal ausprobiert (unfreiwillig), weil ich falsch auf die Uhr geschaut hatte und bin da quasi sofort in die Hypo gerauscht.

Edit: Typos/quotation tags
Zuletzt geändert von Amokhunter am 24. November 2013 20:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Kruemel » 24. November 2013 21:05

Amokhunter hat geschrieben:Hm, also ohne von oben herab klingen zu wollen, aber ein 5er Split macht eher wenig Sinn. 4er Split ist meist schon recht unsinnig, vom Profibereich vielleicht mal abgesehen, aber das ist ja nicht dein Ziel bzw. Trainingsbereich (wie auch meiner nicht). 3er Split kann man machen, wenn man Zeitlich nicht viel frei machen kann fürs Training, ansonsten sind 2er Splits für (mehr oder weniger ambitionierte) Amateure, denen es vorwiegend um die allgemeine Fitness geht, völlig ausreichend und zielführender. 2er Split wäre halt Oberkörper/Beine+Bauch mit einem Trainingsschema das ich fahre, da dabei passend Reiz & Regeneration vorhanden ist. 3er Split zieht man den Oberkörper noch mal auseinander mit Rücken+Bizeps und Brust+Trizeps. Höhere Splits würden wirklich nur Sinn machen, wenn du viele Übungen für die selbe Muskelgruppe machst, aber das macht wie gesagt erst im Profibereich auch nur Ansatzweise Sinn. Selbst viele im (Semi-)Profibereich fahren 2er oder 3er Splits.


Im Profibereich 2er oder 3er Splits? Naja.. da gibt es aber auch extrem viele die es genau anders machen.
Also, was den 5er Split betrifft - mir ist bewusst, dass der bei so manchen umstritten ist. Allerdings trainiere ich mit einigen Männern, die ebenfalls die Schiene fahren, deren Ergebnisse sind wirklich super. Und auch ich erhalte mit dem 5er Split bessere Ergebnisse, als mit einem 2-er Split (den hab ich gemacht, als ich mit dem Training im Frühjahr begonnen habe). Das muss, wie so vieles, wohl jeder für sich ausprobieren.
Eventuell habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt, glaube, es kam so rüber, als würde ich nur etwas trainieren wollen um allgemein fitter zu werden und abzunehmen - ganz so ists nicht. Ich möchte definitiv auch (sichtbar) Muskeln aufbauen, bzw. habe ich inzwischen schon an einigen Muskelgruppen genug, so dass ich da nur noch halten möchte. ...ich bin schon eindeutig trainierter als die "normale" Frau, bei mir sind die Muskeln sichtbar und das finde ich auch gut so. Was die Gewichte betrifft kann ich inzwischen mit einigen Männern mithalten (oder teilweise auch mehr).
Die Fettreduktion ist ein Nebeeffekt, wegen dem ich das Training begonnen habe, der aber längst nicht mehr mein trainingsbestimmender Faktor ist.


Dito, wobei du als Frau schlicht und einfach hormonell benachteiligt bist was Muskelwachstum anbelangt. Nein, das ist in keiner Weise Sexistisch, sondern schlicht Fakt (Testosteron ist halt mal anaboles Hormon und da hat Mann von Natur aus einen Vorteil in der Hinsicht). Also Daumen hoch für Frauen, die nicht Angst haben richtig Eisen in die Hand zu nehmen :)
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Jep, da hast du recht :D ...möchte ja auch nicht komplett die Weiblichkeit verlieren (was ohne gewisse Zusätze auch schlecht gehen dürfte), von daher ist das vielleicht auch gar nicht so schlecht.

Milchprodukte & Eier sind gute Eiweißlieferanten, allen vor an Magerquark und Harzer Käse, letzteres ist allerdings nur Rheinländern, Pfälzern und Hessen zu empfehlen, der Rest von Deutschland kann mit dem Käse eher weniger was anfangen :P
Ich bin zwar kein Vegetarier, aber mehr als 2-3 Portionen Fisch/Fleisch in der Woche sinds bei mir auch nicht.


Gut, ich esse aber auch keine Milchprodukte :D Zumindest wenn es sich vermeiden lässt (d.h. ich kaufe selbst keine Milch, Käse, Quark etc., im Restaurant ist´s für mich aber ok). Eier hingegen esse ich ebenfalls recht häufig. Aber gut, das Ernährungsthema ist ja eigentlich ein anderes :)


Jein, das absenken 1h VOR dem Training hat den Grund, dass das Insulin ~1h wirkt, bei Trainingsbeginn sollte man ja aber schon auf weniger Insulin sein um die Hypo zu vermeiden. Senkt man erst direkt zu beginn ab (oder koppelt ab), dann ist ja noch die hohe Rate für knapp ne Stunde aktiv.
Bis zum Trainingsende lasse ich die Basalrate auf dem Trainingslevel und direkt danach gehe ich auf die Nacht-Absenkung (ich trainiere generell eigentlich gegen späten Nachmittag/Abend). Normalerweise haue ich mir den Rest von meinem Powershake, der nicht mehr in den Shaker passt (~800ml) vor (~30 min) dem Training rein, das sind ca. 2BE. Startwert BZ liegt meist bei ~140-160 im Training messe ich dann im Abstand von ca. 30min (bzw. Start-Mitte-Ende) und bin da recht schnell auf ~120. Da habe ich aber wie du es schon angesprochen hast, experimentiert bis ich das so drin hatte das ich mich traue mit so einem vergleichsweise niedrigen Wert weiter Sport zu machen. Wenns dann doch mal gegen die 100 geht und ich noch komplexe Übungen vor mir habe lade ich mit etwas Fruchtschorle nach. Sinds nur noch Isolationsübungen (Bizeps/Trizeps, kleinere Muskeln generell z.B.) dann mach ich die auch noch mit 100, weil ich (mittlerweile) weiß das ich das durch Kriege ohne Hypogefahr.

Und generell zum Essen vor dem Training: Es sollte etwas leichtes sein, da der Körper beim Training genug Probleme hat, da stellt er die Verdauung sowieso erst mal etwas weiter hinten an.

ABER: Wenn du mit dem abkoppeln direkt beim Start gut hin kommst und nicht an Hypos entlang schrammst, dann kannste das logischerweise auch beibehalten. Ich hatte das ein mal ausprobiert (unfreiwillig), weil ich falsch auf die Uhr geschaut hatte und bin da quasi sofort in die Hypo gerauscht.

Edit: Typos/quotation tags



Jep, das mit dem Absenken eine Stunde vorher sehe ich ein. Eventuell probiere ich das mal, allerdings glaube ich, dass ich dann zu hoch sein werde, zumal ich die Pumpe dann ja komplett abkoppele..
Ich sehe schon, jeder hat so seine unterschiedlichen Tipps und Tricks, wie er gut fährt ^^ :)
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Re: Krafttraining als Diabetiker!?

Beitragvon Amokhunter » 24. November 2013 22:16

Kruemel hat geschrieben:Im Profibereich 2er oder 3er Splits? Naja.. da gibt es aber auch extrem viele die es genau anders machen.
Also, was den 5er Split betrifft - mir ist bewusst, dass der bei so manchen umstritten ist. Allerdings trainiere ich mit einigen Männern, die ebenfalls die Schiene fahren, deren Ergebnisse sind wirklich super. Und auch ich erhalte mit dem 5er Split bessere Ergebnisse, als mit einem 2-er Split (den hab ich gemacht, als ich mit dem Training im Frühjahr begonnen habe). Das muss, wie so vieles, wohl jeder für sich ausprobieren.
[...]

:top:
Viele Frauen haben ja angst wenn sie ein mal ne richtige Hantel anfassen werden se gleich zur Hulkine, was natürlich quatsch ist, davon mal ab hat Frau nur im Oberkörper weniger Muskelkraft als Mann. In Relation zum Körpergewicht schafft Frau gerade beim Kreuzheben, Kniebeugen usw. fast das gleiche wie Männele. Und ja, da hatte ich dich durchaus etwas misverstanden.
Was meine Kritik zu dem 5er Split angeht ist folgender: Reiz & Regeneration, wenn es 1 Woche dauert bis der jeweilige Muskel wieder richtig gefordert wird, dann ist das in den meisten Fällen zu lange. Sicher wird man damit Erfolge sehen bis zu einem gewissen Punkt, aber Sinnvoll ist es trotzdem nicht. Unter anderem auch weil das Training aufs Zentrale Nervensystem geht und nur 1(bzw. 2) Tag(e) Erholung in der Woche ist auch da eigentlich suboptimal.
Und wie gesagt, ich kenne keinen, auch aus dem einen oder anderen Bodybuilder Forum, oder von einschlägigen Youtubern, das ein so hoher Split noch wirklich Sinn macht. Und aus den Gründen von Reiz, Reg, ZNS usw macht das für mich auch mehr als Sinn warum das Unsinn ist. Gescheit zusammen gestellter 3er Split ist eigentlich das Sinnvollste für Fortgeschrittene, die nicht in den BB Bereich wollen.

Gut, ich esse aber auch keine Milchprodukte :D Zumindest wenn es sich vermeiden lässt (d.h. ich kaufe selbst keine Milch, Käse, Quark etc., im Restaurant ist´s für mich aber ok). Eier hingegen esse ich ebenfalls recht häufig. Aber gut, das Ernährungsthema ist ja eigentlich ein anderes :)

Also schon fast Vegan wohl, hum, da kann ich nicht wirklich was zu beitragen, da ich weder von Vegetarischer, noch von Veganer Ernährung wirklich Ahnung habe - das einzige was ich davon weiß ist das man gut Durchblick haben sollte um eine gesunde Ernährung sicher zu stellen.


Jep, das mit dem Absenken eine Stunde vorher sehe ich ein. Eventuell probiere ich das mal, allerdings glaube ich, dass ich dann zu hoch sein werde, zumal ich die Pumpe dann ja komplett abkoppele..
Ich sehe schon, jeder hat so seine unterschiedlichen Tipps und Tricks, wie er gut fährt ^^ :)


Hm, könnte mit Grund sein warum ich deswegen die Pumpe lieber dran lasse. Wie gesagt, wenn du nicht in die Grenzbereiche kommst mit den Werten ist ja kein Grund vorhanden das zu ändern. Ich persönlich lege die Pumpe halt nur selten ab (Duschen & Bettsport, das wars eigentlich)
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