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Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Hier geht es zusammengefasst um alles was mit Ausbildung und Beruf zu tun hat.

Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Carolien » 21. August 2009 15:51

Besteht denn auch die Möglichkeit, über die Schwerbehinderung Wartesemester nicht einlegen zu müssen, die ich sonst wahrscheinlich einplanen müsste?
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 21. August 2009 19:27

caronaldo hat geschrieben:Besteht denn auch die Möglichkeit, über die Schwerbehinderung Wartesemester nicht einlegen zu müssen, die ich sonst wahrscheinlich einplanen müsste?


Dafür gibt es Härtefallanträge, musst Du bei Deiner Uni mal auf der Webseite schauen.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon psychicaramel » 21. August 2009 20:05

Jan hat geschrieben:
caronaldo hat geschrieben:Besteht denn auch die Möglichkeit, über die Schwerbehinderung Wartesemester nicht einlegen zu müssen, die ich sonst wahrscheinlich einplanen müsste?


Dafür gibt es Härtefallanträge, musst Du bei Deiner Uni mal auf der Webseite schauen.


ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass diabetiker als härtefälle gelten, es sei denn sie haben schon mit folgeschäden probleme.
na gut, ausprobieren kann man es.
Zuletzt geändert von psychicaramel am 21. August 2009 20:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon koni » 25. August 2009 09:47

Hi,

auch bei mir steht das studieren an und ich habe bei der Immatrikulation mal dieses Formluar für Schwerbehinderte/Chronisch Kranke mitgenommen.

Laut dem muss der Arzt mir ein Gutachten/Attest ausstellen, was belegt dass die Krankheit meinen Studienverlauf erschwert bzw die Studienzeit verlängert.
Bevor ich jetzt zum Arzt gehe und der mir nix aufschreibt, weil mir selber nichts einfällt wollte ich mal fragen, ob ihr Ideen habt, was ich dem Arzt direkt als Beispiele geben kann? Klar weiß er das meiste wohl selber, aber ich denke es kommt besser, wenn ich genug eigene Ideen habe.
Gerade beim Hausarzt von mir ist "viel möglich" ;)
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon psychicaramel » 25. August 2009 10:54

du könntest schreiben, das schwankende bz-werte dich in deiner konzentration und leistungsfähigkeit beeinträchtigen, was natürlich eine zusätzliche hürde im studium darstellen würde.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon koni » 25. August 2009 12:10

Zumal das wirklich stimmt und mich schon im Abi beeinträchtigt hat. Außerdem habe ich dieses Phänomen, dass meine BZ-Werte morgens immer über 200liegen, egal was ich mache :/
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon paule » 25. August 2009 15:47

Ich weiss jetzt nicht welches Formular du meinst, aber zur Befreiung von den Studiengebühren muss dein Arzt nur schreiben das das was du hast erheblich Studienerschwerend ist.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon koni » 25. August 2009 16:49

dieses hier: http://www.fh-bielefeld.de/filemanager/ ... ng%20B.pdf
auszug:

. studienzeitverlängernde Auswirkungen einer Behinderung oder schweren Erkrankung
Als Nachweis ist ein fachärztliches Gutachten/Attest vorzulegen. Der Nachweis muss nachvollzieh-
bare Aussagen zur Erheblichkeit und zum Zeitraum der Behinderung bzw. Erkrankung enthalten,
sowie Angaben darüber, dass die Behinderung bzw. Erkrankung die Studienzeitverlängerung verur-
sacht. Die Kosten für die Erstellung des fachärztlichen Gutachtens/Attestes werden durch die
Fachhochschule Bielefeld nicht erstattet.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon paule » 25. August 2009 17:37

Das is krass, an der HFT Stuttgart wird nur ein Gutachten verlangt in dem steht das nach § soundso eine erheblich Studienerschwerende chronische Krankheit vorliegt. Mehr stand auch nicht in meinem Attest, das mich 10 € gekostet hat!
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Sandra » 25. August 2009 20:11

ich würde auch das mit den schwankenden werten schreiben. ich merke das auch immer wieder extrem. ich glaube schon dass die hohen werte während prüfungen meine konzentrationsfähigkeit senken. und sehr viel stärker merke ich es wenn ich beim lernen hypos kriege. das kostet einen zum teil ganz schön lernzeit, vor allem die hypos aus denen man nur langsam rauskommt :roll: gut, extrem studienerschwerend ist es natürlich nicht. mein studium klappt trotzdem völlig ok, aber zum teil merke ich schon dass mir der dm lernzeit klaut :roll:
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Sophie » 15. September 2009 19:56

Hat irgendjemand Erfahrungen in NRW gemacht, vielleicht sogar an der WWU Münster?

Fange diesen Oktober an Jura zu studieren und habe die Studiengebühren und Semestergebühren für das erste Semster schon überwiesen.
Würde bei mir eine Chance bestehen von den Gebühren befreit zu werden?

Liebe Grüße

~~ EDIT ~~

So ich habe mich für die WWU Münster nochmal erkundigt.
Ich habe da jetzt ein Formular runtergeladen und das muss ich ausfüllen und zur Uni schicken, beigefügt ein Attest von meinem Arzt... mal gucken, ob das klappt!?
Zuletzt geändert von Sophie am 15. September 2009 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Nox » 15. September 2009 22:04

Naja Erfahrung nicht gerade.
Bin ja wie du weißt auch in Münster und mach es genauso wie du.
Also erstmal alles überwiesen und dannach einen Antrag stellen, dass man eine Ermäßigung bekommt.
Hab nur noch nicht so ganz mitbekommen, ob ich alles wiederkriege oder nur einen bestimmten Prozentsatz. Die Frau am Telefon war kurz angebunden. Muss wohl zu einer schlechten Zeit gewesen sein. :)

Hab aber noch nix ausgefüllt und eingesendet, weil ich dazu erstmal meinen Arzt befragen muss, wegen dem Atest.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 15. September 2009 22:37

Nox hat geschrieben:Naja Erfahrung nicht gerade.
Bin ja wie du weißt auch in Münster und mach es genauso wie du.
Also erstmal alles überwiesen und dannach einen Antrag stellen, dass man eine Ermäßigung bekommt.
Hab nur noch nicht so ganz mitbekommen, ob ich alles wiederkriege oder nur einen bestimmten Prozentsatz. Die Frau am Telefon war kurz angebunden. Muss wohl zu einer schlechten Zeit gewesen sein. :)

Hab aber noch nix ausgefüllt und eingesendet, weil ich dazu erstmal meinen Arzt befragen muss, wegen dem Atest.


Also Du bekommst Du Gebühren maximal für das laufende Semester zurück. Rückwirkend wird das niemand anerkennen.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Sophie » 16. September 2009 00:24

Ja, ich wollte morgen auch mal meinen Arzt anrufen und mit ihm darüber reden. Mal gucken, was er sagen wird ...

@Jan:
Ja, ich habe ja noch kein Semester hinter mir. Also denke ich dann mal, dass ich das Geld, welches ich jetzt schon überwiesen habe auch wieder zurückbekomme.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Nox » 16. September 2009 07:54

Jan hat geschrieben:
Nox hat geschrieben:Naja Erfahrung nicht gerade.
Bin ja wie du weißt auch in Münster und mach es genauso wie du.
Also erstmal alles überwiesen und dannach einen Antrag stellen, dass man eine Ermäßigung bekommt.
Hab nur noch nicht so ganz mitbekommen, ob ich alles wiederkriege oder nur einen bestimmten Prozentsatz. Die Frau am Telefon war kurz angebunden. Muss wohl zu einer schlechten Zeit gewesen sein. :)

Hab aber noch nix ausgefüllt und eingesendet, weil ich dazu erstmal meinen Arzt befragen muss, wegen dem Atest.


Also Du bekommst Du Gebühren maximal für das laufende Semester zurück. Rückwirkend wird das niemand anerkennen.


Das wollte ich auch gar nicht erreichen, weil das mein erstes Semester ist.
Die Frage, die sich mir nur stellt, ist, ob ich wirklich den vollen Betrag zurückbekomme, oder nur einen Anteil, der durch die schwere meiner Beeintrechtigung (siehe Atest) festgelegt ist. Dann würd ich nämlich meinen Artz bitten möglichst viel rauszuholen. :)
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon paule » 16. September 2009 16:51

Das ist nicht möglich, zumindest in Bawü nicht. Entweder du wirst ganz befreit, oder gar nicht.....
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Sophie » 16. September 2009 16:54

An der WWU Münster heißt der Antrag auf Befreiung bzw. Ermäßigung der Studiengebührenpflicht.

Also denke ich mal, dass man in Münster (also in NRW) auch teilweise sein Geld zurück bekommt.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon paule » 16. September 2009 18:33

Noch mehr Mist den unqualifizierte Leute machen dürfen.....
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 16. September 2009 21:03

Sophie hat geschrieben:Ja, ich wollte morgen auch mal meinen Arzt anrufen und mit ihm darüber reden. Mal gucken, was er sagen wird ...

@Jan:
Ja, ich habe ja noch kein Semester hinter mir. Also denke ich dann mal, dass ich das Geld, welches ich jetzt schon überwiesen habe auch wieder zurückbekomme.


Das sollte gehen die Befreiung wird wohl rückwirkend für das ganze Semester sein, alles andere wäre schon sinnwidrig.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Lily » 16. September 2009 21:58

Ich bin in Münster an der FH und da geht es nicht. An der WWu aber schon, hab ich jetzt schon öfter gehört.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Sophie » 16. September 2009 22:02

Habe heute meinem Arzt eine Email geschrieben, dass er mir bitte einfachärztliches Attest über Schwere und Dauer der Erkrankung austellt.
Mal gucken wann das ankommt und dann werde ich alle Unterlagen zur Uni schicken.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 17. September 2009 19:15

Lily hat geschrieben:Ich bin in Münster an der FH und da geht es nicht. An der WWu aber schon, hab ich jetzt schon öfter gehört.


Hast Du nur nachgefragt, oder das nochmal intensiever geprüft?
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Lily » 17. September 2009 21:11

Was heißt intensiv geprüft? Ich habe eine Antrag gestellt, der postwendend abgelehnt wurde. Ich finds extrem gemein, weil es in der gleichen Stadt an der Uni geht. Aber mehr als einen Antrag stellen kann ich ja nicht und ich fand meine Argumente eigentlich echt gut.... Schade.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 20. September 2009 09:31

Lily hat geschrieben:Was heißt intensiv geprüft? Ich habe eine Antrag gestellt, der postwendend abgelehnt wurde. Ich finds extrem gemein, weil es in der gleichen Stadt an der Uni geht. Aber mehr als einen Antrag stellen kann ich ja nicht und ich fand meine Argumente eigentlich echt gut.... Schade.


Naja Du kannst ja prüfen, ob das stimmt. In vielen Bereichen wird per se erst einmal abgelehnt.

Beispiel 1: Eine Freundin hat BAföG beantragt, hat einen Bescheid bekommen. 0€ im Monat, weil ihre Eltern angeblich zu viel verdienen. Ich habe sie dann durch das Verfahren begleitet, hab eine ganz andere Rechnung aufgemacht und ihr mit dem Widerspruch geholfen, jetzt bekommt sie über 200€ im Monat.

Beispiel 2: Ich hab eine Neufeststellung beantragt, von 40% auf 50% Schwerbehinderung. Dann habe ich einen Bescheid bekommen, ich dürfte den Antrag gar nicht stellen, dieser wäre formal unwirksam, aber materiell auch nicht begründet. Dann hab ich im Widerspruchsverfahren noch einmal alles dargelegt und auch die Sicht der Sozialgerichte dargelegt und hab sofort 50% und ein Anerkenntnis über meine notwendigen Rechtsverfolgungskosten bekommen.

Also man darf nicht alles glauben was einem erzählt wird, Behörden gucken immer erst aufs Budget und dann gucken die auf die Rechtslage.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon paule » 20. September 2009 09:39

Vor allem immer widersprechen! Denn wie Jan schon sagte, bei vielen Behörden wird erstmal abgelehnt, wenn man "Nein"-Sager ist ist man in einer Behörde gut aufgehoben :wink:

Deshalb wenns wichtig ist und abgelehnt wird erstmal Widerspruch!
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