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Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Hier geht es zusammengefasst um alles was mit Ausbildung und Beruf zu tun hat.

Beitragvon Rheinländer » 15. November 2007 12:03

Matze081 hat geschrieben:
Es gibt 2 Arten von B-Ausweisen: einmal die grünen und einmal die rotgrünen. Die Grünen kriegt man ab ca. 40/50% (auch Rentner, die gesund sind), ab 80% kriegt man dann die rotgrünen (so wie ich).



Hallo,
ich glaube mein Sohn ist ein Sonderfall.
Er hat seit einer Woche den Ausweis (auf seinen Wunsch hin beantragt), einen rot-grünen mit 50% und dem Buchstaben H, der ihm normalerweise nur unter 16 Jahren zusteht. Bei der Antragstellung war er 16.

Da er auch mal zur Uni möchte finde ich das Thema hier sehr spannend.

Klaus
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 29. August 2008 14:09

So ich habe zufällig gerade ein Urteil zu diesem Thema gefunden.

VG Freiburg Az. 1 K 1001/07 Datum 07.05.2008

Das Gericht hat entschieden, dass für die Frage, ob Studiengebühren zu zahlen sind nur auf einen Zeitnachteil abgestellt werden kann. Finanzielle Nachteile die sich nicht in einem Zeitnachteil niederschlagen sind irrelevant. Es ist aber auch ein Behinderungsgrad von mindestens 20% zu fordern. Bei einem Behinderungsgrad von 50% und mehr ist ein Zeitnachteil im Regelfall anzunehmen.

Ich hoffe das hilft jemandem weiter...
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 2. Februar 2009 20:16

Hallo alle zusammen,

ich war eigentlich wegen eines anderen Grunds auf der Suche nach Informationen hier im Forum, bin dann aber auf dieses interessante Thema gestoßen. Nachdem ich die Diskussion mal überflogen bin und festgestellt habe, dass generell nur wenige und kaum handfeste Informationen vorliegen, habe ich mich dazu entschlossen, etwas dazu zu schreiben, da ich schon einiges an Erfahrung in dieser Hinsicht habe.

Ich studiere mittlerweile im 7. Semester Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart. Während des 3.Semesters wurden schließlich die Studiengebühren eingeführt und ich habe sofort eine Möglichkeit gesucht, diese zu umgehen. Damals gab es schon eine Rücktrittmöglichkeit wegen einer Behinderung. Da ich ebenfalls Inhaber eines Behindertenausweises mit 50% bin, hab ich es auf diese Weise versucht; 3 Semester lang! Das Ende vom Lied: In der Rücktrittklausel steht, dass die Behinderung lernerschwehrend sein muss. Nach Ansicht der Universitätsleitung zählt Diabetes da nicht dazu und man hat keinerlei Chance mit einem Antrag durchzukommen. Ich war darüber sehr verärgert und versuchte zu begreifen, was das eigentlich heißen solle?! Muss ich eine Lernbehinderung haben, um davon befreit zu werden?! Wer studiert überhaupt mit einer Lernbehinderung?!
Nun ja, im Dezember hörte ich Radio, während ich gerade auf der Arbeit war. Ganz nebenbei wurde ein Gerichtsbeschluss im SWR Radio bekannt gegeben, dass nun eine bundesweite einheitliche Regelung beschlossen wurde und dass Hochschulen nun verpflichtet sind, die Studiengebühren für Schwerbehinderte ab 50% die Gebühren zu erlassen. Dazu muss lediglich eine Kopie des Ausweises der Hochschulleitung vorgelegt werden. Im Internet versuchte ich mich etwas über diesen Gerichtsbeschluss zu informieren, jedoch wurde nicht fündig.
Seit dem sind 2 Monate vergangen. Auf der Homepage der Uni Stuttgart hat sich nichts getan. Die Informationen zum Rücktritt sind die selbigen wie eh und je, außer bei der Geschwisterregelung hat sich etwas getan. Mit Anrufen kommt man nicht weit. Ein Saftladen, kann ich nur sagen. Keiner geht ans Telefon, nachdem ich schon fast zwei Wochen täglich versuche anzurufen. Daher hab ich mich auf der Homepage der Uni Karlsruhe schlau gemacht. Diese hat schon einen neuen Umdruck online, der selbiges besagt, wie das Radiokommentar. Zum Rücktritt ist entweder ein Behindertenausweis mit 50% nötig oder ein ärztliches Gutachten.

Bildung ist Ländersache, daher haben sich in dieser Regelung viele Universitäten unterschieden. Aber durch den genannten Gerichtsbeschluss soll das Rücktrittsrecht einheitlich gestaltet werden. In wie fern sich das an den einzelnen Universitäten umsetzt bleibt abzuwarten und muss jeweils einzeln ausgelotet werden. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass Diabetes durchaus sehr lernerschwerend ist! Während meiner Prüfungszeit kommt mein Engagement bezüglich Diabetes fast zum erliegen. Vom finanziellen Aufwand, den man wegen Diabetes hat, muss ich euch ja nichts erzählen. Aus diesem Grund ist eine Befreiung durchaus gerechtfertigt. Meine Empfehlung ist daher Druck auf die Hochschule auszuüben und wenn der Behindertenausweis nicht akzeptiert wird, dann ein medizinisches Gutachten von eurem Arzt erstellen zu lassen. Damit sollte sich etwas erreichen lassen! Und zusätzlich könnt ihr das Merkblatt der Uni Karlsruhe vorlegen und darauf hinweisen. Das hat zwar nicht unbedingt etwas für eure Uni zu sagen, jedoch ist die Uni Karlsruhe eine Eliteuniversität laut den Bildungsbeauftragten der Bundesrepublik und es ist ja generell jede Universität bestrebt eine Eliteuni zu werden!
Hier der Umdruck: http://www.zvw.uni-karlsruhe.de/download/Merkblatt_Studienbebuehren.pdf

Also gut, lange Rede gar kein Sinn.
Versucht es auf alle Fälle und macht ordentlich Druck, dann klappts mit der Befreiung von den Studiengebühren. Ich werde für kommendes Semester auf alle Fälle keine Gebühren mehr zahlen!
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 2. Februar 2009 21:52

Hast Du irgendwelche anderen Informationen zu dem Gerichtsbeschluss? Aktenzeichen, Datum, Zitierung?
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 2. Februar 2009 22:43

Nein, leider nicht. Ich habe stundenlang nach Informationen im Netz gesucht. Wie gesagt, die Information habe ich ausm Radio, es war SWR 4. Wer den Sender kennt, der weiß es ist ein Rentnersender. Ich fand es äußerst schade, dass keine Radio Sender, die mehr auf die Jugend abgestimmt ist, etwas davon erwähnt hat. Nicht desto trotz habe ich nichts über Google finden können. Nur die Uni Karlsruhe hat das Rücktrittrecht geändert. Jedenfalls hab ich es da geändert vorgefunden im Gegensatz zu Stuttgart. Letzte Woche war ich wieder auf der Suche, aber hab nichts gefunden.
Ärgerlich, aber was soll man machen.
Zuletzt geändert von tabula rasa am 2. Februar 2009 22:43, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 2. Februar 2009 23:08

tabula rasa hat geschrieben:Nein, leider nicht. Ich habe stundenlang nach Informationen im Netz gesucht. Wie gesagt, die Information habe ich ausm Radio, es war SWR 4. Wer den Sender kennt, der weiß es ist ein Rentnersender. Ich fand es äußerst schade, dass keine Radio Sender, die mehr auf die Jugend abgestimmt ist, etwas davon erwähnt hat. Nicht desto trotz habe ich nichts über Google finden können. Nur die Uni Karlsruhe hat das Rücktrittrecht geändert. Jedenfalls hab ich es da geändert vorgefunden im Gegensatz zu Stuttgart. Letzte Woche war ich wieder auf der Suche, aber hab nichts gefunden.
Ärgerlich, aber was soll man machen.


Also als Jura Student hab ich Zugriff auch so ein paar professionelle Datenbanken, aber dafür brauche ich mehr Informationen als nur das Stichwort "Studiengebühren" und "Behinderung".
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 3. Februar 2009 22:16

Ja, wäre natürlich ideal etwas handfestes zu haben, vor allem wenn du gerade an entsprechende Datenbanken kommst. Aber du kannst dir bestimmt vorstellen, dass wenn das Radio im Hintergrund läuft, während man am Arbeitsplatz sitzt, man in der Regel auf seine Arbeit vor sich konzentriert ist. Erst als das Stichwort Studiengebühren gefallen ist, bin ich hellhörig geworden. Leider zu spät, denn der Hinweis auf das "Verwaltungsgericht XYZ" kam zu Anfang des Beitrags.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Richard » 3. Februar 2009 22:19

Weißt du denn noch den Tag, evtl. kann man beim Radio mal nachfragen ob die eine Quelle haben (müssen sie ja eigentlich) ...
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 3. Februar 2009 22:20

Das gibts doch nicht. Stundenlang habe ich versucht den Gerichtsbeschluss zu finden, aber NICHTS. Jetzt dacht ich mir, versuchs nochmal. Und siehe da, ein paar Klicks später hab ich den Gerichtsbeschluss beim Verwaltungsgericht Karlsruhe gefunden:

http://vgkarlsruhe.de/servlet/PB/menu/1230820/index.html?ROOT=1197412
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 3. Februar 2009 22:47

tabula rasa hat geschrieben:Das gibts doch nicht. Stundenlang habe ich versucht den Gerichtsbeschluss zu finden, aber NICHTS. Jetzt dacht ich mir, versuchs nochmal. Und siehe da, ein paar Klicks später hab ich den Gerichtsbeschluss beim Verwaltungsgericht Karlsruhe gefunden:

http://vgkarlsruhe.de/servlet/PB/menu/1230820/index.html?ROOT=1197412


Das gilt aber nur für Ba-Wü weil Hochschulpolitik Landespolitik ist. Und es würde keine Regelung an Bundesrecht geprüft, sondern nur am Landesrecht.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 3. Februar 2009 23:20

Gut, dass Bildungspolitik Ländersache ist, ist mir schon bekannt. Doch laut Radioaussage, wenn ich mich recht entsinne, hieß es, dass eine bundesweit einheitliche Regelung damit erreicht werden soll. In wie fern das nun bundesweit umgesetzt wird, kann ich nicht sagen. Aber ein Versuch, es an der eigenen Hochschule mit der Befreiung zu versuchen, ist es allemal wert. Immerhin geht es hier um 1000 Euro im Jahr.
Zuletzt geändert von tabula rasa am 3. Februar 2009 23:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 3. Februar 2009 23:36

tabula rasa hat geschrieben:Gut, dass Bildungspolitik Ländersache ist, ist mir schon bekannt. Doch laut Radioaussage, wenn ich mich recht entsinne, hieß es, dass eine bundesweit einheitliche Regelung damit erreicht werden soll. In wie fern das nun bundesweit umgesetzt wird, kann ich nicht sagen. Aber ein Versuch, es an der eigenen Hochschule mit der Befreiung zu versuchen, ist es allemal wert. Immerhin geht es hier um 1000 Euro im Jahr.


Naja Gerichte haben ja nicht die Befugnis gesetzliche Regelungen zu treffen. Es gibt ja eine Teilung der Gewalten und gesetzliche Regelungen darf nur die Legislative treffen, die Judikative darf nur über die Anwendung des Ius, also des Rechtes, entscheiden.

Es kann höchstens passieren dass sich die zuständigen Legislativen über Absprachen in der Kultusministerkonferenz zu einer einheitlichen Regelung entschließen. Die Regelung kann aber in jedem Bundesland anders sein und auch gesetzmäßig. Darüber hinaus gibt es in Deutschland keine Präzedenzfälle. D.h. auch wenn man unterstellt, dass die gesetzliche Regelung in Ba-Wü und in Bremen genau gleich ist, kann das VG Bremen komplett anders entscheiden als das VG Karlsruhe. Insofern Achtung. Aber man kann es vorlegen und hoffen dass es klappt. Und für alle in Ba-Wü ist es schonmal sowieso praktisch aber auch da gibt es keine Präzedenzfälle! Insofern können sich nur alle an der Uni Karlsruhe wirklich sicher sein.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 4. Februar 2009 21:49

Jan hat geschrieben:Insofern können sich nur alle an der Uni Karlsruhe wirklich sicher sein.

Bist du dir da so sicher? Immerhin ging die Klage von einem Studenten der Universität Heidelberg aus, der dementsprechend für sich an seiner Uni die Befreiung von den Studiengebühren einfordern wollte und dies letzten Endes auch erreicht hat. Der Fall wurde lediglich am Verwaltungsgericht Karlsruhe abgehandelt.
Na ja, ich kann hieraus nur erkennen, dass Jura stinkt. Nichts gegen dich, Jan, aber ich bin heilfroh mich nur mir Dingen wie Navier-Stokes- und Isentropengleichungen oder thermodynamischen Hauptsätzen rumschlagen zu müssen. Die gelten zumindest überall, sogar weltweit!
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 4. Februar 2009 21:57

tabula rasa hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Insofern können sich nur alle an der Uni Karlsruhe wirklich sicher sein.

Bist du dir da so sicher? Immerhin ging die Klage von einem Studenten der Universität Heidelberg aus, der dementsprechend für sich an seiner Uni die Befreiung von den Studiengebühren einfordern wollte und dies letzten Endes auch erreicht hat. Der Fall wurde lediglich am Verwaltungsgericht Karlsruhe abgehandelt.
Na ja, ich kann hieraus nur erkennen, dass Jura stinkt. Nichts gegen dich, Jan, aber ich bin heilfroh mich nur mir Dingen wie Navier-Stokes- und Isentropengleichungen oder thermodynamischen Hauptsätzen rumschlagen zu müssen. Die gelten zumindest überall, sogar weltweit!


Ich weiß nicht warum über die Uni Heidelberg in Karlsruhe verhandelt wurde, ich weiß aber nicht wie die Gerichtsbezirke dort sind. Aber jemand der in Karlsruhe studiert hat dann auf jeden Fall einen Gerichtsstand in Karlsruhe... insofern die gleiche Kammer.

Ne Jura stinkt nicht ist total logisch und interessant.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 4. Februar 2009 22:31

Jan hat geschrieben:... und interessant.

Sogar interessant! Na denn hast du wohl die richtige Wahl getroffen und ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass Gesetzesparagraphen mit Überschallphenomänen konkurrieren können. Scheint aber wohl Ansichtssache zu sein.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Sandra » 7. Februar 2009 15:34

tabula rasa hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:... und interessant.

Sogar interessant! Na denn hast du wohl die richtige Wahl getroffen und ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass Gesetzesparagraphen mit Überschallphenomänen konkurrieren können. Scheint aber wohl Ansichtssache zu sein.


Zum Glück - sonst gäbe es bald keine Juristen oder Luft- und Raumfahrttechniker mehr 8)
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon tabula rasa » 11. Februar 2009 00:47

Wohl war!
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Ph1L1pp90 » 17. März 2009 20:49

Guten Abend Zusammen!!Ich werde im Oktober dieses Jahres mein BA studium an der BA in Villingen Schwenningen beginnen.
Leider konnte ich auf der Homepage der BA auch keine Informationen finden ob ich die Studiengebühren von 500 Euro zahlen muss oder nicht.
Kennt sich einer dasser aus als ich?(also ob es unterschiede zwischen der regelung an BA's und UNI´s gibt??)
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Jan » 18. März 2009 07:58

Ph1L1pp90 hat geschrieben:Guten Abend Zusammen!!Ich werde im Oktober dieses Jahres mein BA studium an der BA in Villingen Schwenningen beginnen.
Leider konnte ich auf der Homepage der BA auch keine Informationen finden ob ich die Studiengebühren von 500 Euro zahlen muss oder nicht.
Kennt sich einer dasser aus als ich?(also ob es unterschiede zwischen der regelung an BA's und UNI´s gibt??)


Ich kann Dir sonst nur empfehlen an der Uni nach Härtefallanträgen zu fragen..
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Manju » 18. März 2009 15:27

Also in Bezug auf die Uni-Duisburg-Essen hab ich folgendes gefunden

"Befreiung von der Beitragspflicht

Von der Beitragspflicht kann auf Antrag eine Befreiung vom Studienbeitrag in folgenden Fällen gewährt werden:

[...]

( http://www.uni-due.de/studierendensekre ... aege.shtml )


Also kann man ab 50% generell befreit werden in Essen. Aber ich bin ja eh befreit wegen meiner Tochter :biggrin:
Zuletzt geändert von Jan am 18. März 2009 15:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Copy & Paste ist meistens ein Verstoß gegen das UrhG.
Der gerade Weg ist der kürzeste, aber es dauert am längsten, bis man auf ihm zum Ziel kommt
(Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker, 1742-1799)
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Ph1L1pp90 » 18. März 2009 18:46

Dies habe ich gerade auf der Homepage der baden-württembergischen Hochschulen gefunden:

Gibt es Ausnahmen?
Nicht zahlen müssen:

[...]
Studierende mit Behinderungen

Nun stellt sich für mich die Frage: Ab wann ist man behindert??

-- 18.03.2009 16:55 --

Dies habe ich gerade auf der Homepage der baden-württembergischen Hochschulen gefunden:

Gibt es Ausnahmen?
Nicht zahlen müssen:

[...]
Studierende mit Behinderungen

Nun stellt sich für mich die Frage: Ab wann ist man behindert??
Zuletzt geändert von Jan am 18. März 2009 18:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Richard » 18. März 2009 18:47

Ph1L1pp90 hat geschrieben:Nun stellt sich für mich die Frage: Ab wann ist man behindert??

Offiziell, ab dem Zeitpunkt wo das Versorgungsamt es festgestellt hat.
:hiergucken:
http://infoseiten.diabetes-teens.eu/Ausweis.html
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Ph1L1pp90 » 20. März 2009 19:08

Vielen Dank. Du hast mir sehr geholfen :)
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon Crys » 11. August 2009 15:30

Klingt sehr interessant und ich muss ehrlich gestehen, das ich das noch gar nicht meinem Arzt gefragt habe! Weil ich habe bisher angenommen, das man nur mit Schwerbehindertenausweis das nicht zahlen muss ... und dafür hab ich einfach zu gute Werte :roll:
Ich werde da wohl mal anrufen ...

Nur blöd das ich jetzt schon fürs 3te Semester gezahlt hab ... vllt bekommt man das auch wieder rückwirkend :D

/edit:
hm, jetzt hab ich mal weiter lesen und sehe das es doch erst ab 50% geht ... ach, ich frage dennoch mal bei meinem Arzt ...
Zuletzt geändert von Crys am 11. August 2009 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Studiengebühren zahlen als Diabetiker?

Beitragvon paule » 11. August 2009 15:48

Es gibt in Baden-Württemberg beispielsweise keine Kriterien dafür wann man keine Studiengebühren bezahlt, das entscheidet jede Hochschule für sich alleine. Bei mir hat ein Attest des Arztes ausgereicht, ich werde den Schwerbehindertenausweis nachreichen, denn der ist nicht mehr aktuell da ich die Wertmarke hab ablaufen lassen.....

Ich habe grade gelesen das du auch in Bawü studierst, d.h. für dich gilt das Gleiche wie für mich. Das was du hast muss laut den in Bawü geltenden Regeln "erheblich Studienbehindernd" sein, und das hat mir mein Arzt bestätigt!
Zuletzt geändert von paule am 11. August 2009 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
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