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Bewerbung

Hier geht es zusammengefasst um alles was mit Ausbildung und Beruf zu tun hat.

Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 13. Februar 2009 13:51

paulest hat geschrieben:Naja dann ist das aber keins der Unternehmen die ich vorher nannte. Denn deine Gewerkschaft tut das für dich für den Beitrag den du ihr zahlst. Und ich denke beim Daimler oder beim Bosch ist heute die Organisationsquote noch weit über 50 %. Des weiteren kenne ich Firmen die haben deswegen Abteilungen aufgelöst weil sich darin ein Schwerbehinderter befand den das Unternehmen loswerden wollte.

Zurück zum Thema:

Ich habe mehrere Erfahrungen gemacht die mich heute und höchstwahrscheinlich auch in Zukunft daran hindern werden das ich meinen DM in Bewerbungen erwähne. Aber ich denke das hab ich in den vorigen Beiträgen von mir mehr als genügend ausgeführt.


Da sind mir aber andere Dinge bekannt. Gewerkschaften sind manchmal nicht sonderlich streikfreudig. Aber ich bin natürlich nicht Mitglied einer Gewerkschaft. Erstmal ist es als Student witzlos zu streiken und zum Anderen finde ich die Forderungen meistens mehr als überzogen, aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Bewerbung

Beitragvon tabula rasa » 13. Februar 2009 17:41

paulest hat geschrieben:ok dann bewerb dich mal bei den grossen hier im Umkreis, Daimler, Bosch und Porsche, mal sehen ob du überhaupt Antwort bekommst. Alle Leiharbeiter in den grossen Stammwerken von Daimler und Bosch wurden entlassen und es wird Kurzgearbeitet.

Inkorrekt. Bei Daimler wurden bisher keine Leiharbeiter entlassen. Es steht evt. zur Debatte, ob diese Verträge verlängert werden, aber von Kündigung ist momentan noch keine Rede. Von Bosch habe ich keine Ahnung. Aber zu Daimler habe ich direkte Beziehungen und arbeite selbst da. Im MTC in Sindelfingen werden auch weiterhin studierte Ingenieure in diversen Fachbereichen eingestellt. Also bitte keine Gerüchte verbreiten.

paulest hat geschrieben:Des weiteren kenne ich Firmen die haben deswegen Abteilungen aufgelöst weil sich darin ein Schwerbehinderter befand den das Unternehmen loswerden wollte.

Ist für mich neu. Wäre eine ziemliche Sauerei! Rein aus Interesse, welche Firmen wären das? Und woher weißt du, dass es deswegen war, um den Behinderten loszuwerden? Ist sowas rechtlich überhaupt machbar?

Deine Meinung dazu ist ja allgemein bekannt. Ich gebe dir auch in mancher Hinsicht Recht, dass ich ebenfalls nicht direkt auf meine Behinderung in einem Bewerbungsgespräch oder gar in der Bewerbung hinweisen würde. Klar bekommt hier der Arbeitgeber eher ein Bild, dass der Bewerber damit sofor auf sein zusätzliches Urlaubsrecht etc. hinweisen will. Aber deine Reaktion auf andere Hinweise bezüglich der Bewerbung mit Behindertenausweis sind schon ziemlich abwertend. Es gilt hier einfach generell sein Vorgehen sorgfältig abzuwägen.
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 13. Februar 2009 20:35

Klar nur ich hab meine Erfahrungen damit gemacht, und so werde ich auch weiter handeln. <punkt>
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Re: Bewerbung

Beitragvon Inge » 6. März 2009 18:15

Hallo,
meine Tochter hat Dienstag ein Bewerbungsgespräch als Zahnarzthelferin, nun wissen wir nicht ob sie Diabetes angeben sollen oder besser nicht. Und was ist wenn nicht und sie wird genommen und dann die erfahren das sie Diabetes hat, kann sie dann doch wieder abgelehnt werden. Ausweis hat sie ja keinen mehr.
Zuletzt geändert von Inge am 6. März 2009 18:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 6. März 2009 20:23

Inge hat geschrieben:Hallo,
meine Tochter hat Dienstag ein Bewerbungsgespräch als Zahnarzthelferin, nun wissen wir nicht ob sie Diabetes angeben sollen oder besser nicht. Und was ist wenn nicht und sie wird genommen und dann die erfahren das sie Diabetes hat, kann sie dann doch wieder abgelehnt werden. Ausweis hat sie ja keinen mehr.


Die Schwerbehinderung hat nichts mit dem Ausweis zu tun, sondern mit dem Feststellungsbescheid. Ist keine Schwerbehinderung festgestellt muss der Diabetes nicht angegeben werden. Ist allerdings eine Schwerbehinderung festgestellt worden kann, sofern es nicht angegeben wird, eine fristlose Kündigung folgen!!!
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Re: Bewerbung

Beitragvon Sandra » 6. März 2009 22:21

Inge hat geschrieben:Hallo,
meine Tochter hat Dienstag ein Bewerbungsgespräch als Zahnarzthelferin, nun wissen wir nicht ob sie Diabetes angeben sollen oder besser nicht. Und was ist wenn nicht und sie wird genommen und dann die erfahren das sie Diabetes hat, kann sie dann doch wieder abgelehnt werden. Ausweis hat sie ja keinen mehr.


Es stellt sich die Frage ob deine Tochter an ihrem Ausbildungsplatz glücklich wird wenn sie den Diabetes verschweigt oder deswegen nicht vollwertig akzeptiert wird... Sicher ist es nicht leicht einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Dennoch finde ich es sehr wichtig dass man sich dort auch wohlfühlt und akzeptiert fühlt (das heißt nur aufgrund der Leistung und nicht aufgrund des Diabetes bewertet wird). So eine Praxis ist doch meistens sehr familiär. Da macht es einen schlechten Eindruck erst den Diabetes zu verschweigen und dann hinterher damit rauszurücken. Denn raus kommt es meistens eh irgendwie... Und grade ein Zahnarzt sollte sich wenigstens grob mit Diabetes auskennen und wissen dass das kein großer Hinderungsgrund ist. Meiner Meinung nach solle sie schon offen mit dem DM umgehen, ihn erzählen. Aber halt nicht rumdrucksen. Erst mal das Gespräch führen, sich einen Eindruck von der Person gegenüber machen, einen guten Eindruck von sich selber vermitteln und dann am Ende es noch erzählen. Halt nicht so als ob es ihr total peinlich wäre sondern einfach auf die Art "um Sie zu informieren" und auch ruhig erzählen dass der DM keinen Einfluss auf ihre Arbeitsmoral und Leistungsfähigkeit hat und sie gut klar kommt. Und wenn das dann ein Ablehnungsgrund ist stellt sich wie oben schon gesagt die Frage ob man sich dort mit dem Wissen der Inakzeptanz dort überhaupt wohl gefühlt hätte...
Den DM kann man denke ich in größeren Unternehmen, bei Nebenjobs, bei "Beraterjobs" usw. erst mal verschweigen, aber wenn man in einem kleinen Team arbeitet finde ich es für das Arbeitsklima und auch Vertrauen wichtig sowas zu erzählen.
Ist aber nur meine Meinung...
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oberstufenschwierigkeiten / diabetes"bevorzugung"

Beitragvon Jan » 13. Juli 2009 09:06

paulest hat geschrieben:Zu den Bewerbungen, ich kann von zwei Bewerbungsgesprächen berichten bei denen ich definitiv wegen des DM abgelehnt wurde. Deshalb werde ich NIEMALS vor Beendigung der Probezeit, bzw. bevor ich nicht sciher weiss wie der Arbeitgeber mit diesem Thema umgeht, meinen DM preisgeben.


Was Dir auch nicht hilft, wenn der Arbeitgeber Dich dann außerordentlich kündigen kann und Du evtl. Schadenersatz leisten musst.

Und ich kann mich der Aussage, einen Schwerbehindertenausweis müsse man nicht angeben, nicht so anschließen.
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Re: oberstufenschwierigkeiten / diabetes"bevorzugung"

Beitragvon paule » 13. Juli 2009 09:52

Das läuft dann gleich auf meine Frage hinaus: Wieviele Bewerbungen hast du in deinem Leben schon geschrieben? Wieviele Absagen hast du erhalten? An wievielen Bewerbungsgesprächen hast du schon teilgenommen? Wie oft wurde dir gesagt das die Firma bei der du dich bewirbst keine "Probleme" brauchen kann?
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Re: Bewerbung

Beitragvon Richard » 13. Juli 2009 10:16

Ich habe die beiden Beiträge mal hier angehängt.

Un geachtet der Tatsache das es unter umständen schwieriger sein kann einen Job/Ausbildungsplatz zubekommen.
Muss man seine Schwerbehinderung (sofern man einen GdB von 50 hat) angeben. Daher sollte man sich den Ausweis gut überlegen und sich Frage was man möchte bzw. welche Vor- und Nachteile entstehen können.

:hiergucken:
viewtopic.php?f=67&t=1746
viewtopic.php?f=67&t=1719
viewtopic.php?f=67&t=1962
viewtopic.php?f=67&t=1481
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 13. Juli 2009 11:03

Ich geh am 15. wieder zu meinem Diabetologen und die Diabetesberaterin dort hat das Buch, dan geb ich euch die ISBN. Und sagen wir mal so, Was Richard sagt stimmt nicht: Erst wenn man gefragt wird muss man die Schwerbehinderung angeben, so kannte ich das auch. Wen Richard meint er müsste ungefragt sagen er sei Schwerbehindert, dann soll er das tun, ich tus nicht!
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Re: Bewerbung

Beitragvon Richard » 13. Juli 2009 13:11

paulest hat geschrieben:Wen Richard meint er müsste ungefragt sagen er sei Schwerbehindert, dann soll er das tun, ich tus nicht!

Muss ich nicht, da ich keinen habe. Da ich mich nicht als Schwerbehindert einstuffe.
Und ich somit auch nicht die Indikation eines solchen Ausweises bei mir sehe.

Aber das geht jetzt zuweit vom Thema ab.
Zurück zur Frage ob man ihn angeben muss bei einer Bewerbung.
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 13. Juli 2009 13:50

paulest hat geschrieben:Wieviele Bewerbungen hast du in deinem Leben schon geschrieben? Wieviele Absagen hast du erhalten? An wievielen Bewerbungsgesprächen hast du schon teilgenommen? Wie oft wurde dir gesagt das die Firma bei der du dich bewirbst keine "Probleme" brauchen kann?


Das ist für die rechtliche Bewertung absolut irrelevant. Ich hab es aber schon ein paar Mal angegeben und hatte nie Probleme. Nicht einmal bei der Arbeit auf dem Lager eines Paketdienstleisters. Die Personalchefin hat nur gesagt, dass sie schon Diabetiker hatten, die nicht damit klargekommen sind, daher solle ich mir viel zu essen mit nehmen, es gab aber nie Probleme!

paulest hat geschrieben:dan geb ich euch die ISBN.


Die würde mich tatsächlich sehr interessieren. Es ist nämlich meiner Auffassung nach absolut falsch es nicht angeben zu müssen. Und wenn Du wirklich nur deswegen gekündigt worden bist und das beweisen kannst, kannst Du ja auf Einstellung, respektive Ersatz Deines Schadens, klagen.

paulest hat geschrieben:Was Richard sagt stimmt nicht: Erst wenn man gefragt wird muss man die Schwerbehinderung angeben, so kannte ich das auch.


Das ist soweit korrekt. Von sich aus muss man gar nicht reden, es gibt im deutschen Recht kaum Pflichten zum Reden. Aber wenn man gefragt wird muss man im Zweifel die Wahrheit sagen. Und das ist in dem Fall auch so, und die allermeisten werden wohl fragen.
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Re: Bewerbung

Beitragvon Richard » 13. Juli 2009 14:36

Jan hat geschrieben:Aber wenn man gefragt wird muss man im Zweifel die Wahrheit sagen. Und das ist in dem Fall auch so, und die allermeisten werden wohl fragen.

Im Einstellungsbogen darf danach nicht mehr gefragt werden.
Nur im Gespräch könnte es passieren. Da müsste man es nicht sagen nur in dem Fall gilt wohl "Keine Antwort ist auch eine Antwort"
Aber ich bleibe dabei, das man eine Schwerbehinderung angeben muss. Da es ja auch weitere arbeitsrechtleche Folgen hat.
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 13. Juli 2009 14:57

Hier noch einmal ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts:

BAG, NZA 2001, 315, Rdnr. 17 hat geschrieben:Für den Bereich der Schwerbehinderten besteht sowohl in der Literatur als auch in der Rechtsprechung Einigkeit darüber, daß der Schwerbehinderte von sich aus nicht über die bestehende Behinderung aufklären muß, soweit ihm die Tätigkeit dadurch nicht unmöglich gemacht wird (BAG 25. März 1976 - 2 AZR 136/75 - AP BGB § 123 Nr. 19 = EzA BGB § 123 Nr. 16). Dem Arbeitgeber wird jedoch das Recht zugestanden, nach der Schwerbehinderteneigenschaft oder Gleichstellung zu fragen; der Arbeitnehmer hat die Pflicht, darauf wahrheitsgemäß zu antworten (BAG 1. August 1985 - 2 AZR 101/83 - BAGE 49, 214; 5. Oktober 1995 - 2 AZR 923/94 - BAGE 81, 120; 3. Dezember 1998 - 2 AZR 754/97 - BAGE 90, 251; KR-Etzel 5. Aufl. §§ 15 - 20 SchwbG Rn. 32; teilw. aA ErfK/Dieterich Art. 3 GG Rn. 91).

Quelle: BAG, NZA 2001, 315, Rdnr. 17


Insofern sehe ich auch keinen Grund, warum das in einem Fragebogen unzulässig sein sollte!
Zuletzt geändert von Jan am 13. Juli 2009 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 13. Juli 2009 15:07

Und Richard tut mir leid das ich nochmal darauf ansprechen muss, ich habe meinen DM seit ich 6 Jahre alt bin und meine Eltern wurden damals darauf hingewiesen das man mit einem Schwerbehindertenausweis mit einem "H" für umme Nahverkehr fahren darf, dies führte dazu das meine Eltern damals den Schwerberhindertenausweis beantragt haben, wie hier im Forum an anderer Stelle schon gesagt wurde haben Kinder jedweden Alters ja keine Entscheidungsrechte. Nun ich kann schon verstehen das du ihn nicht beantragst, aber die die ihren DM eine Weile länger haben als DU und bei denen die Beantragung weit vor ihrer Volljährigkeit liegt, die HABEN KEINE CHANCE DAS RÜCKGÄNGIG ZU MACHEN!
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 13. Juli 2009 17:08

paulest hat geschrieben:Und Richard tut mir leid das ich nochmal darauf ansprechen muss, ich habe meinen DM seit ich 6 Jahre alt bin und meine Eltern wurden damals darauf hingewiesen das man mit einem Schwerbehindertenausweis mit einem "H" für umme Nahverkehr fahren darf, dies führte dazu das meine Eltern damals den Schwerberhindertenausweis beantragt haben, wie hier im Forum an anderer Stelle schon gesagt wurde haben Kinder jedweden Alters ja keine Entscheidungsrechte. Nun ich kann schon verstehen das du ihn nicht beantragst, aber die die ihren DM eine Weile länger haben als DU und bei denen die Beantragung weit vor ihrer Volljährigkeit liegt, die HABEN KEINE CHANCE DAS RÜCKGÄNGIG ZU MACHEN!


Naja Du kannst eine Neufeststellung beantragen und um die Aufhebung des Verwaltungsaktes bitten und den Diabetes herunterspielen und hilfsweise eine Herabstufung auf 30% beantragen. Dann brauchst Du nichts mehr anzugeben.
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 15. Juli 2009 16:44

So Jan deine Juraprofessoren sind anscheinend ziemlich verstaubt:

Die von dir zitierten BAG Urteile ergingen vor der Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG sowie vor Neufassung des §81 Abs II SGB IX seither ist eine Diskriminierung des Arbeitnehmers wegen einer Behinderung ausdrücklich untersagt.

Ein Arbeitgeber darf nur noch dann nach einer Schwerbehinderung fragen wenn ein "zwingender Zusammenhang" mit der angestrebten Tätigkeit besteht, dies ist bei Diabetes nur in wenigen Fällen so.

Und das Buch sagt auch noch das dies auch vom alten Gesetz schon ableitbar sei: Entdeckt der Arbeitgeber die wahrheitswidrig verschwiegene Schwerbehinderunund will daher den Arbeitsvertrag anfechten, so wird er darlegen müssen, dass er den Betroffenen bei Kenntnis der Schwerbehinderung nicht eingestellt hätte. Dies stellt jedoch den offensichtlichen Nachweis einer Diskriminierung dar, die vor Gericht erstmal durchgesetzt werden will.

Hier noch ein schöner Auszug: Die juristische Wissenschaft ist daher mittlerweile der überwiegenden Auffassung, das der Arbeitgeber nun nicht mehr nach einer Schwerbehinderung fragen darf - eine höchstrichterliche Entscheidung auf Basis dieses Gesetzes steht allerdings noch aus.

Entnommen aus dem Buch "Das Diabetes Rechtsfragen Buch" von Oliver Ebert der übrigens im Diabetes-forum.com aktiv ist!
http://www.amazon.de/Das-Diabetes-Rechtsfragen-Buch-Versicherungen-Ratgeber-Reihe-Diabetes-Journal/dp/3874094502/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1247668806&sr=8-1
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Re: Bewerbung

Beitragvon Richard » 15. Juli 2009 17:37

paulest hat geschrieben:Entnommen aus dem Buch "Das Diabetes Rechtsfragen Buch" von Oliver Ebert der übrigens im Diabetes-forum.com aktiv ist!

Zur Info wir haben hier auch einen aktiven Juristen im Forum :) siehe Experten Forum.
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 15. Juli 2009 17:44

Na schön wäre gewesen wenn er das

Hier noch ein schöner Auszug: Die juristische Wissenschaft ist daher mittlerweile der überwiegenden Auffassung, das der Arbeitgeber nun nicht mehr nach einer Schwerbehinderung fragen darf - eine höchstrichterliche Entscheidung auf Basis dieses Gesetzes steht allerdings noch aus.


dann auch mitgeteilt hätte!
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 15. Juli 2009 17:50

paulest hat geschrieben:So Jan deine Juraprofessoren sind anscheinend ziemlich verstaubt:

Die von dir zitierten BAG Urteile ergingen vor der Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG sowie vor Neufassung des §81 Abs II SGB IX seither ist eine Diskriminierung des Arbeitnehmers wegen einer Behinderung ausdrücklich untersagt.

Ein Arbeitgeber darf nur noch dann nach einer Schwerbehinderung fragen wenn ein "zwingender Zusammenhang" mit der angestrebten Tätigkeit besteht, dies ist bei Diabetes nur in wenigen Fällen so.

Und das Buch sagt auch noch das dies auch vom alten Gesetz schon ableitbar sei: Entdeckt der Arbeitgeber die wahrheitswidrig verschwiegene Schwerbehinderunund will daher den Arbeitsvertrag anfechten, so wird er darlegen müssen, dass er den Betroffenen bei Kenntnis der Schwerbehinderung nicht eingestellt hätte. Dies stellt jedoch den offensichtlichen Nachweis einer Diskriminierung dar, die vor Gericht erstmal durchgesetzt werden will.

Hier noch ein schöner Auszug: Die juristische Wissenschaft ist daher mittlerweile der überwiegenden Auffassung, das der Arbeitgeber nun nicht mehr nach einer Schwerbehinderung fragen darf - eine höchstrichterliche Entscheidung auf Basis dieses Gesetzes steht allerdings noch aus.

Entnommen aus dem Buch "Das Diabetes Rechtsfragen Buch" von Oliver Ebert der übrigens im Diabetes-forum.com aktiv ist!
http://www.amazon.de/Das-Diabetes-Rechtsfragen-Buch-Versicherungen-Ratgeber-Reihe-Diabetes-Journal/dp/3874094502/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1247668806&sr=8-1


Die Richtlinie ist, wie Du auch dem Namen entnehmen kannst, aus dem Jahr 2000. Das von mir zitierte Urteil ist von 2001. So viel zu dem Thema. Außerdem hat man als Jura Student Zugriff auf sehr teure Datenbanken und diese zeigen an, wenn ein Urteil überholt ist.

Ein zwingender Zusammenhang mit der angestrebten Tätigkeit muss bei Fragen des Arbeitgebers IMMER bestehen, egal ob es vom AGG erfasst ist oder nicht (der Arbeitgeber muss ein Interesse an der Erlangung der Information haben).

paulest hat geschrieben:Und das Buch sagt auch noch das dies auch vom alten Gesetz schon ableitbar sei: Entdeckt der Arbeitgeber die wahrheitswidrig verschwiegene Schwerbehinderunund will daher den Arbeitsvertrag anfechten, so wird er darlegen müssen, dass er den Betroffenen bei Kenntnis der Schwerbehinderung nicht eingestellt hätte. Dies stellt jedoch den offensichtlichen Nachweis einer Diskriminierung dar, die vor Gericht erstmal durchgesetzt werden will.


Tut mir Leid, das ist völliger Quatsch. Du brauchst nicht beweisen, dass Du den Arbeitnehmer nicht eingestellt hättest. Ein Arbeitgeber wird wohl kaum so doof sein und den Arbeitsvertrag wegen Täuschung in der Person des zukünftigen Angestellten anzufechten § 119 Abs. 2 BGB, sondern ein Arbeitgeber wird in dem Fall immer auf Basis von § 123 Abs. 1 BGB anfechten. Eine arglistige Täuschung, dies ist in jedem Fall gegeben. Dein Zitat hat damit absolut nichts zu tun. Darüber hinaus geht es bei Arbeitsverhältnissen um ein besonders stark ausgeprägtes Vertrauensverhältnisse, weil eine falsche Einstellung schnell Schäden in Höhe von mehreren 100.000 Euro auslösen kann! Daher halte ich diese Aussage für absolut unvertretbar!

Es geht dabei auch nicht nur um den Schutz des Arbeitgebers (in dem Fall könnte man die Anwendung des AGG in Erwägung ziehen), sondern auch um den Schutz des Schwerbehinderten, als Schwerbehinderter kann man NICHT auf die Schutzvorschriften verzichten, diese entfalten ihre Wirkung aber nur, wenn der Arbeitgeber Bescheid weiß und den längeren Urlaub und den Kündigungsschutz gewähren kann. Im Übrigen endet das AGG auch nicht mit § 1 AGG, sondern wird weiter von § 2 AGG eingeschränkt etc.

Da das BSG eine Anfechtungsmöglichkeit gewährt ist es auch egal, ob das strittig ist oder ob die Literaturmeinung diese Dinge anders sieht, faktisch wird das Recht bei den Gerichten so angewendet. Das bedeutet, der Arbeitnehmer verliert seinen Arbeitsplatz durch eine Anfechtung und muss Schadenersatz leisten, das kann teuer werden!
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 15. Juli 2009 18:00

Jan das ist nicht MEIN Zitat sondern das eines mit Diabetis viel beaschäftigten Juristen und keines Jura STUDENTEN...

Und übrigens das Buch ist von 2008.... Und wende dich in Zukunft an den Autor und nicht an mich, den wen er Unwahrheiten in seinem Buch schreibt, wirds ja wohl schon Leute geben die gegen das Buch was unternommen haben... Und nochwas, der Mann übt auch aus was er schwätzt:

http://www.kirchheim-buchshop.de/autorenportraets/Oliver_Ebert.html

Also regt er dazu an es so zu machen und das wird dann teuer, also Jan ich kann dir nicht sagen wie lächerlich das ist...
Zuletzt geändert von paule am 15. Juli 2009 18:00, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 15. Juli 2009 18:20

paulest hat geschrieben:Jan das ist nicht MEIN Zitat sondern das eines mit Diabetis viel beaschäftigten Juristen und keines Jura STUDENTEN...

Und übrigens das Buch ist von 2008.... Und wende dich in Zukunft an den Autor und nicht an mich, den wen er Unwahrheiten in seinem Buch schreibt, wirds ja wohl schon Leute geben die gegen das Buch was unternommen haben... Und nochwas, der Mann übt auch aus was er schwätzt:

http://www.kirchheim-buchshop.de/autorenportraets/Oliver_Ebert.html

Also regt er dazu an es so zu machen und das wird dann teuer, also Jan ich kann dir nicht sagen wie lächerlich das ist...


Ich sage ja nicht, dass es diesen Streitstand nicht gibt. Es ist in dem Schrifttum heiß umstritten, nur schreibt ja hier keiner von uns eine Doktorarbeit, sondern es geht um die Rechtsanwendung. Und zur Zeit ist davon auszugehen, dass die Gerichte es so sehen wie ich es geschildert habe.

Ich wenn Du Dich mit der Meinung nicht anfreunden kannst / willst, und ich als Student keine Ahnung habe, kann ich Dir gerne den entsprechenden Passus aus dem Skript meines Professors geben. Der Professor beschäftigt sich viel mit Arbeitsrecht und wird es sicherlich besser wissen als Du und sicherlich nicht schlechter als ein Rechtsanwalt.

Mir ist das letztendlich auch völlig egal, ob ihr das angebt oder nicht. Nur müsst ihr mit Konsequenzen rechnen. Dann muss man sich folgendes vor Augen halten, erst einmal ist man raus aus dem Job, ergo erhält kein Geld, so ein Prozess kann sehr lange dauern, vor allem wenn Du zum BAG willst. Diese Zeit musst Du evtl. ohne Geld, bzw. mit Sozialhilfe durchstehen. Der Arbeitgeber ist im Regelfall der potentere Part, der kein Problem damit hat einen Anwalt über ein paar Jahre damit zu beschäftigen. Um sich das mal zu verdeutlichen; wenn ein Gericht die Frage dem EuGH vorlegt, und das wird es in dem Fall wohl tun, braucht alleine die Entscheidung des EuGH ca. 2 Jahre dann braucht das befasste Gericht auch noch einmal seine Zeit...

Das sollte man wissen, bevor man sich entscheidet. Was ich an diesem Buch besonders fatal finde, zumindest legt der Auszug dies Nahe, weißt er nicht auf die Problematik hin, dass das sehr wohl auch anders entschieden werden kann, sondern tut so als wäre es eine klare Kiste, dass eine Anfechtungsmöglichkeit nicht besteht. Ich würde ehrlich gesagt auf Nummer sicher gehen!
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 15. Juli 2009 19:08

Ich muss halt nur nochmal sagen das das diskriminierungsgesetz hier in diesem Lande 2000 noch lange nicht zur Anwendung kam und auch 2001 noch nicht. Bring mir ein Urteil das nach der Einbettung dieses Gesetzes in unsere Gesetzgebung gefällt wurde...
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Re: Bewerbung

Beitragvon Jan » 15. Juli 2009 20:01

paulest hat geschrieben:Ich muss halt nur nochmal sagen das das diskriminierungsgesetz hier in diesem Lande 2000 noch lange nicht zur Anwendung kam und auch 2001 noch nicht. Bring mir ein Urteil das nach der Einbettung dieses Gesetzes in unsere Gesetzgebung gefällt wurde...


Gab es offensichtlich nicht, vor allem keine obergerichtliche Entscheidung. Bis dahin müssen wir im dunklen Stochern. Aber ich wiederhole gerne noch einmal, dass der Schadenersatz durchaus hoch sein kann! Meiner Meinung nach schließt das AGG diese Frage auch nicht aus, gerade auch weil nur die Frage den Schutzzweck der Schwerbehinderung erfüllen kann.
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Re: Bewerbung

Beitragvon paule » 15. Juli 2009 20:04

Dann ruf ich wens irgendwannmal soweit kommen sollte bei einer gewissen Kanzlei an die so weit entfernt von mir gar nicht liegt, soll der mich dann rausboxen
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