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Vor und Nachteile der Insulinpumpe

In diesem Forum geht es zum Einen um die Pumpe im allgemeinen Sinn und zum Anderen im Unterforum Modelle um modellspezifische Probleme und die Vorstellung von Pumpen.

Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon billa » 26. Juli 2009 21:48

Kratzbuerste hat geschrieben:Hey Leute,
könnte nicht mal einer von euch so beschreiben wie das so ist mit der pumpe, wie der tag damit so abläuft und was ihr alles machen müsst.

Mein Artzt hat mich gefragt ob ich auch eine Pumpe haben möchte aber ich bin mir i-wie unsicher. Doch ich kann mir auch nocht nicht so viel darunter vorstelle.

Wäre echt net DANKE


Vielleicht solltest du einfach mal deinen Arzt fragen ob du eine Probe tragen könntest!
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Re:

Beitragvon LenaLenaHoney » 8. März 2010 20:14

Katharina hat geschrieben:
Prinzessin hat geschrieben:Vorteil ist find ich noch, dass das DAwn Phänomän besser behandelt werden kann, aber das zählt ja unter gute Einstellung :D



Wenn man eines hat, ich hab nämlich im gegensatz zu den meisten überhaup keines ;D


Was ist ein DAwn Phänomän?
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Re: Re:

Beitragvon Richard » 8. März 2010 20:47

LenaLenaHoney hat geschrieben:Was ist ein DAwn Phänomän?

Dawn-Phänomen (fahre mir der Maus über den Begriff)
oder: Lexikon
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon Mellieta » 10. April 2010 14:49

Wann kann man denn überhaupt eine Pumpe bekommen ?
Mein Arzt sagt das ich erst einmal aus der Remissions-Phase raus sein muss, aber er hat auch gesagt das eine solche Therapie besonders begründet werden muss.
Was sind denn triftige Gründe in den Augen der Krankenkassen ??
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon Jan » 11. April 2010 10:23

Mellieta hat geschrieben:Wann kann man denn überhaupt eine Pumpe bekommen ?
Mein Arzt sagt das ich erst einmal aus der Remissions-Phase raus sein muss, aber er hat auch gesagt das eine solche Therapie besonders begründet werden muss.
Was sind denn triftige Gründe in den Augen der Krankenkassen ??


Also die Sache ist die, man muss bei der Beantragung begründen, dass man das Therapieziel nicht mit günstigeren Mitteln erreichen kann. Das wird in der Remissionsphase möglicherweise schwer sein, aber es ist sicherlich nicht ausgeschlossen.

Die Top-Gründe sind immer Schwangerschaft oder Dawn-Phänomen.
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon Louis93 » 30. August 2010 19:51

Ich hab top Ärzte. Die machen das so geschickt, das ich 100% mit einer Pumpe rechnen kann. habe auch das Dämmerungsphänomen.
zuckersüß
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon hoepfl » 1. Januar 2011 15:09

hallo
also ich hab meine pumpe jetzt seit september und ich muss sagen ich würde sie um keinen preis der welt wieder hergeben !!!
ich kann ausschlafen, muss nicht frühstücken, kann essen was und wann ich will, kann bei fleisch, pizza, brunchen, brotzeit machen viel besser einteilen da es verschiedene arten von bolusabgaben gibt.
wenn mich meine pumpe stört hänge ich sie einfach ab !!!
ich finde jedoch, dass ein partner einem so akzeptieren soll und muss wie man ist - und da gehört eben ne pumpe dann dazu :)
außerdem sind mir noch keine nachteile eingefallen, ich gehe auch fast jeden tag zum schwimmen und baden und dan hänge ich sie ab und danach wieder dran.
außerdem hat es mich immer genervt wenn man sich im zug, in der schule, im park, im schwimmbad, beim weggehen immer spritzen müssen hat - doch das ist jetzt vergangenheit --> DANKE
mir passiert es oft, dass mich leute fragen: hey hast du ein neues handy oder was hast du denn heute dabei, dann erklär ich es ihnen und es ist ganz schnell alles wieder gut und mit dem pen hab ich dann immer alles ewig erklären müssen und viele haben sich dann geekelt
also bei fragen könnt ihr mir gerne schreiben: eMail
Zuletzt geändert von Richard am 1. Januar 2011 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: eMail Adresse ersetzt
egal mit oder ohne handicap - keiner ist perfekt !!!
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon Carat » 14. Juli 2011 19:28

Hey Leute, ich bin hier neu und weiß erst seit 3 Wochen (Und 1 Tag :lol:) Dass ich Diabetes hab.
Ich spritze immer BasalInsulin und halt das Kurzzeitinsulin, und hab jetzt schon öfters von einer Insulinpumpe gehört, aber wie genau funktioniert dass. Ich weiß wie das aussieht, aber:

1. Kann man damit Sport machen?
2. Ich weiß die Frage ist jetzt ein wenig dumm wegen spritzen, aber spürt man das nicht dauernd wenn man da iwie immer einen Schlauch hat?
3. Einige haben geschrieben sie könnten essen was sie wollen usw. aber muss man da denn nicht auch das essen berechnen?
4. Wird das Basalinsulin immer Automatisch "gespritzt" ?

Hm, die Vort- und Nachteile hab ich mir schon durchgelesen aber soo richtig vorstellen kann ich mir das jetzt iwie nicht :? :?:

Wär nett wenn mir das jemand beantworten könnte :) :wink3:
Zuletzt geändert von Carat am 14. Juli 2011 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
(:
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon Kruemel » 14. Juli 2011 19:53

Hallo Carat! :armeschwenk: :D
1. Ja, natürlich kannst du damit Sport machen. Es gibt verschiedene Gurte und Taschen, mit/in denen du die Pumpe dann sicher verstauen kannst (einige sind bei den Pumpen auch direkt von Beginn dabei - werden mitgeliefert). Allerdings muss ich persönlich zugeben, dass die Pumpe bei bestimmten Sportarten/Bewegungen tatsächlich etwas unpraktisch ist, jedoch ist das nur ein kleiner Minuspunkt. Man kann gut damit rennen, Fußball/Basketball/Volleyball/... spielen. Man kann damit aber definitiv alles machen.

2. Anfangs spürt man den Schlauch vielleicht noch, aber ich habe bereits nach wenigen Tagen nichts mehr gemerkt. Irgendwann gewöhnt man sich so sehr daran, dass das gar nicht mehr auffällt (vorausgesetzt, man bleibt nicht an irgendeinem Türgriff o.ä. hängen :lol: ). Wichtig ist nur, dass der Schlauch eine "gute" Länge hat. Das ist natürlich auch wieder von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Mir kann der Schlauch z.B. nicht kurz genug sein, anderen sind sogar 100cm nicht lang genug. Bei den Nadeln kann es anders sein, wenn die nicht gut sitzen - ich fand die Stahlkatheter immer etwas unangenehm, aber mit den Teflonkathetern spüre ich wirklich überhaupt gar nichts - das ist völlig problemlos.

3. Natürlich musst du immer noch berechnen - das bleibt nicht erspart! Anfangs habe ich mit der Pumpe sogar noch genauer berechnet, da ich bei Fehlern schneller über-/unterzuckert bin. Das "essen was sie wollen" ist wohl einfach auf die Häufigkeit und Bequemlichkeit oder sowas bezogen - man muss nicht mehr jedes mal, wenn man was isst, den Pen auspacken und neu ansetzten/spritzen.
Wobei das mit der Häufigkeit so auch nicht ganz richtig ist. Es ist ja immernoch das gleiche Insulin in der Pumpe (zumindest bei mir mit Novorapid). Es gibt ja kein "Superinsulin", das innerhalb von 2 Sekunden direkt wirkt und danach gleich wieder "weg" aus dem Organismus ist. Man muss schon immer noch aufpassen, dass man nicht alles kreuz und quer isst und spritzt. Dieses "Bewusstsein" geht aber leider bei den meisten mit der Zeit verloren - ist aber beim Pen nicht anders. Ich denke, dass diese Aussage wirklich nur darauf bezogen ist, dass der ganze "Spritzvorgang" mit der Pumpe bequemer ist. Bei der Pumpe sitzt die Nadel bereits und man muss nicht neu stechen.

4. Für die Basis gibt es die "Basalrate". Die Pumpe gibt jede Stunde eine kleine Menge Insulin ab, die dann als Basis fungiert. Es läuft also nicht so, dass sie z.B. früh um 6 Uhr beim aufstehen 10 I.E. Insulin abgibt ;) Das gibt es dann nicht mehr. Das ganze läuft dann über den ganzen Tag - dafür aber in kleinen Mengen.
Man muss aber kein zusätzliches Insulin wie Lantus, Levemir o.ä. mehr geben.

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. Aber falls noch Fragen bestehen - hier beisst keiner ;D
Vielleicht kannst du - falls bei dir wirklich Interesse an einer Pumpe besteht - ja auch mal eine Pumpe zur Probe tragen, um dafür ein Gefühl zu bekommen.
Zuletzt geändert von Kruemel am 14. Juli 2011 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon paule » 14. Juli 2011 20:49

Kruemel hat ja schon Einiges geschrieben. Ich wollte noch hinzügen:

3. Einige haben geschrieben sie könnten essen was sie wollen usw. aber muss man da denn nicht auch das essen berechnen?


Ich war schon als ICTler der Meinung das man mit DM alles essen kann :D also ists jetzt mit Pumpe nur insoweit anders das ich nur die BE zu wissen brauche und dann meinen BolusExpert in der Pumpe verwende. Der berechnet dann die entsprechende Insulinmenge und gibt die dann auch so ab. Man kann da auch ne Menge variieren. Ich bin aber der Meinung das man am Anfang schon zumindest ein jahr mit spritzen leben sollte um sich daran zu gewöhnen falls man doch mal ohne Pumpe auskommen muss.
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Re: Vor und Nachteile der Insulinpumpe

Beitragvon Jan » 14. Juli 2011 21:07

Kruemel hat geschrieben:Die Pumpe gibt jede Stunde eine kleine Menge Insulin ab, die dann als Basis fungiert. Es läuft also nicht so, dass sie z.B. früh um 6 Uhr beim aufstehen 10 I.E. Insulin abgibt ;) Das gibt es dann nicht mehr. Das ganze läuft dann über den ganzen Tag - dafür aber in kleinen Mengen.
Man muss aber kein zusätzliches Insulin wie Lantus, Levemir o.ä. mehr geben.


Ganz genau genommen gibt die Pumpe alle 3 Minuten 1/20 der Stundendosis ab. Das geht dann vollkommen automatisch, nur der Bolus natürlich nicht, weil die Pumpe ja nicht weiß, was Du isst. Die Basalrate wird einmal einprogrammiert und läuft dann durch.
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