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Finanzierung CGMS

In diesem Forum geht es zum Einen um die Pumpe im allgemeinen Sinn und zum Anderen im Unterforum Modelle um modellspezifische Probleme und die Vorstellung von Pumpen.

Finanzierung CGMS

Beitragvon Sandi88 » 15. Dezember 2013 23:47

Hallo!

Gibt es hier vielleicht jemanden der ein CGSM trägt (also dauerhaft)? Ich trag das momentan Probe und finds eig ganz nett.
Mich würde jetzt interessieren mit welcher Begründung ihr das bekommen habt (von der KK) bzw. wenn es Selbstzahler gibt, wie Ihr das da so regelt... (oder ob es Fälle von "Teilkostenübernahme" von der KK oder so gibt...

LG, Sandra
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Tina » 16. Dezember 2013 22:25

Hallo Sandra :)
Ich kann dir auf deine Fragen leider keine Antworten geben, aber was mich interessieren würde ist,warum du das CGMS zur Probe bekommen hast. Gab es einen bestimmten Grund dafür? ;)
Der erste Schritt bestimmt die Richtung.
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Sandi88 » 17. Dezember 2013 00:03

Klar gibts da nen Grund für :D Vllt hast du ja meine Posts die letzten Wochen verfolgt, bei mir hat ein Klinikaufenthalt und Neueinstellung einiges endlich in die richtigen Bahnen gelenkt. Aktuell bin ich mega motiviert und stehe jetzt gleichzeitig vor Problemen, die ich vorher nie nie nie hatte! :?

Zb ist es aktuell so, dass ich sehr viel messe. Einige Messungen sind dabei, die sind einfach total über. Da messe ich nur, weil ich sicher sein will, das alles in Ordnung ist. Auf einen Großteil kann ich aber meiner Meinung nach nicht verzichten , zB Sport, allgemein Bewegung, Essen bei dem ich mir sehr Unsicher bin, Hypos (bzw. das geht dann zu Lasten der BZ Werte) und leider komme ich so aktuell auf oft mehr als 12 Messungen am Tag... :oops:

Naja und eig fand ich das CGSM schon lange spannend, allerdings hatte ich nie so die Motivation bzw wollte ich bestimmt nicht rund um die Uhr meine mega "schlechten" Werte sehen :wink:

Aber als mein Diadoc jetzt die ganzen Messungen sah, meinte er, da wäre das CGSM ja für die KK schon fast günstiger :lol: (nicht dass ich dem Irrglaube verfallen bin, dass sie das alleine aus dem Grunde zahlen würden...-.-)

Das sind eig so die Gründe weshalb ich das jetzt mal 6- 7 Tage tragen darf (kostet mich aber auch 80€!) und danach wohl mal versuchsweise nen Antrag an die KK.
Da ich aber mit ner klaren Absage rechne und auch das Wiederspruchsverfahren meist wenig bringt, wollte ich vor allem mal hören, ob es vllt Leute gibt, die das vllt ab und zu tragen und dann selber zahlen... oder es sogar von der Kasse bekommen haben.

Lg, Sandra
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Manju » 11. Januar 2014 14:43

Ich habe eine Vollfinanzierung des CGMS vor kurzem genehmigt bekommen (Allerdings auch Privat + Beihilfe).
Am Telefon sagte mir die KK, dass sie das nicht übernehmen, ich aber trotzdem mal einen Antrag auf Kostenübernahme einreichen könne.
Ich habe dann das Rezept zusammen mit einer persönlichen Stellungnahme abgeschickt. Dabei habe ich mich am Leitfaden zur Beantragung(einfach mal googeln) entlanggehangelt.
Wichtig ist, dass klar wird, warum bei besonders bei dir nur ein CGMS Abhilfe schaffen kann und herkömmliche BZ- Messungen nicht ausreichen.
Ich hab kommentarlos und ohne Widerspruch einreichen zu müssen die Übernahmeerklärung zugeschickt bekommen. Bei der gesetzlichen KK wird's aber vermutlich öfter auf Widerspruchsverfahren hinauslaufen...

LG und viel Erfolg beim beantragen :D
Der gerade Weg ist der kürzeste, aber es dauert am längsten, bis man auf ihm zum Ziel kommt
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Sandi88 » 11. Januar 2014 14:52

Danke!

Ich werd es wohl erstmal selbst zahlen :? und dann versuchen, der Kasse mit "harten" Fakten deutlich zu machen, dass das voll Sinn macht. Hab da im Internet deutlich mehr erfolgreiche Fälle gefunden als andersrum... Da bei mir jetzt eh die Beantragung einer neuen Pumpe ansteht, werd ich die Aktion vom Medtronic nutzen und die Veo nehmen, da kriegt man das CGM Starterpak momentan relativ "günstig" dazu...
Auch wenn ich ja eig auf die neue Medtronic Pumpe warten wollte :( aber was nützt mir ne neue Pumpe die wahrscheinlich das CGM noch besser einbindet wenn ich mir das dann kaum leisten kann... Und eig bin ich die letzten Jahre mit meiner Paradigm immer zufrieden gewesen, also was solls:) Ich halt euch mal uf dem laufenden!
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Insultaner » 21. Februar 2014 00:23

Liebe Sandi88

Ich weiss nicht ob du dein Schreiben an die Krankenkasse bereits verfasst hast. Aber bin vor Kurzem auf einen Artikel gestossen, der nicht nur bestätigt dass CGM-Systeme die Insulintherapie der Betroffenen signifikant verbessert, sondern in Zukunft sogar an Insulinpumpen gekoppelt werden können und so den endokrinen Pankreas ersetzen. Es wird derzeit noch an mathematischen Berechnungsmöglichkeiten geforscht. Das ist doch ein klares Argument diese Technologie zu unterstützen und dem herkömmlichen testen vor zu ziehen. Immerhin hat man da eine permanente Überwachung.
Dies war der Bericht, falls es dich interessiert.

Ansonsten habe ich auch erst kürzlich gelesen, dass es eine Hundeausbildung zum Diabetes Spürhund geben soll. Der kann aufgrund der Ausdünstung frühzeitig eine Unterzuckerung erkennen bei Diabetes mellitus Typ 1. Diese kann ja lebensbedrohlich sein und einen Betroffenen der nicht binnen 15 Minuten reagierten kann ins Koma fallen lassen. Dieser Gefahr würde der Diabetes-Warnhund, der sowieso fast Tag und Nacht um einen rum ist, durch rechtzeitiges Alarmschlagen, sowie geschultes Saft oder Traubenzucker bringen, entgegen wirken. Der Haken an dieser tollen Geschichte ist dass die Krankenkassen es bisher nicht zahlen und die Ausbildung zwischen 5'000-12'000 € kostet.

Wenn ich als Krankenkasse die Wahl hätte - ich würde heute noch auf den CGMS Zug aufspringen. Auch wenn ich gerne aus meinem Labrador ein Helfer in Not machen würde der mein Messgerät ersetzen könnte. :)

Viel Erfolg bei deinem KK Beschluss! Drück die Daumen dass sie zahlen.
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Sandi88 » 22. Februar 2014 13:25

Hallo Insultaner!

Danke für deine Ideen dazu!

Ich trag mittlerweile das CGM, hab mit dem Antrag aber noch nicht begonnen, sammele erstmal Werte und Daten. Zudem fehlt mir leider momentan etwas die Zeit...-.-

Aber mein erster Sensor läuft heute den 16. Tag:D Wenn das nur immer so wäre, dann wäre das gar nicht sooo schlimm mit den Kosten :P

Muss mich aber bald mal aufraffen und die Kasse belästigen damit
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Amokhunter » 14. März 2014 20:14

Insultaner hat geschrieben:[...]
Wenn ich als Krankenkasse die Wahl hätte - ich würde heute noch auf den CGMS Zug aufspringen.[...]


Ja klar, wenn Schweine fliegen, dann werden die KKs auch endlich mal den Weitblick haben hinsichtlich Folgeerkrankungen und den damit verbundenen Kosten, anstatt nur Quartalszahlen zu jonglieren. Leider warte ich auch noch auf den Tag :D
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon paule » 14. März 2014 23:19

Ich werd mir übernächstes Quartal auch einen Sensor leisten, das Gerät nur leihweise und für den Sensor muss ich fast 100 € berappen........Naja was tut man nicht alles für eine gute Basalrate...
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Amokhunter » 17. März 2014 18:50

Frag doch mal bei deinem Diabetologen nach ob die einen Sensor zu Verleihen haben. Meiner macht sowas nämlich mit, nur die Nadeln muss man selbst löhnen, verständlicherweise.
Für so späße wie Basalrate checken und dergleichen reicht es ja wenn man den Sensor nur ein paar Wochen hat.
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon paule » 17. März 2014 19:11

Ich leihe das Ganze ja, der Sensor, den man danach wegwirft, der kostet diesen Preis, nicht die Übertragungseinheit.
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Amokhunter » 19. März 2014 07:47

Gerade deinen ersten Post nochmal genau gelesen... wer lesen kann is klar im Vorteil :oops:
Dachte nur nicht dass die Sensoren im dreistelligen Preisbereich liegen, weil ich die Idee zwecks Basalratencheck (vor allem Nachts) auch schon im Hinterkopf hatte, aber das muss ich mir bei dem Aufwand dann doch nochmal genau überlegen ob nicht doch den Wecker alle Stunde stelle, denn einen Nacht-Basal-Test schiebe ich jetzt auch schon wieder seit langem vor mir her... *hüstel*
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon paule » 19. März 2014 22:39

Kriegst halt so keine wirklich ordentliche Basalrate hin, weil ständig aufwachen ist nicht durchschlafen.
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Re: Finanzierung CGMS

Beitragvon Amokhunter » 20. März 2014 07:27

Naja, so weit würde ich jetzt nicht gehen, ich hatte auch Nachtbasalraten mit Weckerstellen ordentlich hin bekommen. Damals, als KH-Aufenthalte noch beliebter waren wurden die dann auch ab und an mal von der netten Nachtschwester gecheckt und ich kam gut hin mit dem was ich mir zusammengeweckerstellt hatte.

CGM wäre da für mich schlicht eine Vereinfachung der ganzen Sache und Bequemlichkeit, den kleinen Bonus an Genauigkeit, weil ich richtig durchschlafen kann sehe ich mehr als netten Bonus, denn als zwigend erforderlich.
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