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2-wöchiger Segeltrip

In diesem Forum geht es zum Einen um die Pumpe im allgemeinen Sinn und zum Anderen im Unterforum Modelle um modellspezifische Probleme und die Vorstellung von Pumpen.

2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon tefina » 19. August 2011 14:46

Hi,

ich hab seit ueber einem Jahr eine paradigm und bin auch sehr zufrieden.
In einer Woche fahre ich fuer 2 Wochen segeln, mein Arzt hat mir schon fuer den Notfall wieder langzeitinsulin aufgeschrieben.
Nun hab ich mir aber ueberlegt, dass es wohl am besten waer, vor dem Urlaub auf Pen zu wechseln.... und nicht erst wenn die Pumpe einen Wasser/Salzschaden abbekommen hat...

Was meint ihr?

LG
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon paule » 19. August 2011 23:23

Was heisst 2 Wochen segeln? Auf nem 10m Boot kein Problem, ich war mit 16 4 Wochen zwischen Finnland und Estland segeln, zwar ohne Pumpe aber auch das wäre kein Problem gewesen. Wenns aber um segeln auf ner Jolle geht könnte es schwieriger werden, aber auch da findet man eine Lösung MIT Pumpe!
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Dori » 20. August 2011 23:04

Es gibt doch Pumpentaschen die Wasser abweisend sind. Da kannst du deine Pumpe dann sicher drin verstauen. Und das ist sicher unkomplizierter als auf Pens umzusteigen. Die aktuelle Einstellung anzupassen an die Situation ist sicher einfacher.
Schau dich einfach mal um, was es für Pumpentaschen für die Paradigm gibt. Ganz billig sind die sicher nicht, aber du solltest dir überlegen wo die Prioritäten liegen ;)
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon paule » 20. August 2011 23:37

Halt halt, die Pumpentasche wird dir verschrieben. Ich habe auch eine Pumpentasche verschrieben gekriegt. War dann kein Problem, einfach vorher eine aussuchen, und dann verschreiben lassen! Und wie gesagt, wenns keine kleine Jolle ist ist es kein Problem, dort ist genauso tocken wie in einem Ferienhaus an der Küste.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Dori » 21. August 2011 11:11

Noch praktischer, wenn du sie sogar verschrieben bekommst. :)
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Richard » 21. August 2011 11:56

paule hat geschrieben:Halt halt, die Pumpentasche wird dir verschrieben. Ich habe auch eine Pumpentasche verschrieben gekriegt.

Geht aber nur alle 2 Jahre.
Daher hatten die Praxis wo ich war immer eine nette Wühlkiste in der man sich eine Aussuchen konnte wenn man eine benötigte ;)
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon tefina » 22. August 2011 14:39

Hallo,

naja, das boot ist schon 40 Feet lang, also eh nicht so klein..
ich mach mir einfach nur gedanken wegen dem salzwasser, ob das der pumpe so bekommt.
Und will mir einfach nicht dauernd Gedanken machen, dass die Pumpe eh keinen Wasserspritzer abbekommt. Und auch wenn man z.b. an Land schwimmt, wie mach ich das dann...
Und eigentlich moechte ich es nciht riskieren, dass die Pumpe kaputt geht, ist ja doch recht teuer..

Daher moecht ich eigentlich momentan schon noch vorher zum Pen wechseln.

Und bez. einer Pumpentasche hab ich mal nachgefragt bei Medtronic, und sie haben gemeinst, dass der "Sportguard" nicht mehr produziert wird...

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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon paule » 22. August 2011 21:16

Warum möchtest du an Land schwimmen? Die Gefahr das so ein Boot untergeht ist um vieles kleiner als von einem Auto überfahren zu werden. Gehst du deswegen jetzt nicht mehr über die Straße? Auf einem so großen Boot ist das wie gesagt überhaupt kein Problem, du trägst deine Pumpe wie sonst auch, die Pumpentasche würde ich erst dann tragen wenn wirklich schweres Wetter ist und Wasser ins Cockpit bzw. übers Vordeck läuft, und das passiert doch wirklich eher selten im Sommer!
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon tefina » 23. August 2011 09:27

Naja, wenn man in einer Bucht ankert, dann schwimmt man schon oefters an land....
und bez. salzwasser, hat da irgendwer erfahrung?

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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon paule » 23. August 2011 12:04

Und eigentlich moechte ich es nciht riskieren, dass die Pumpe kaputt geht, ist ja doch recht teuer.


Die Urlaubspumpe stellt dir dein Pumpenhersteller und der Ersatz ist dann innerhalb der Gewährleistung.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Kruemel » 23. August 2011 12:41

tefina hat geschrieben:Naja, wenn man in einer Bucht ankert, dann schwimmt man schon oefters an land....
und bez. salzwasser, hat da irgendwer erfahrung?

lg
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Wasser ist Wasser. Ob´s jetzt Salzwasser oder Süßwasser ist - wenn die Pumpe rein fällt ist es in beiden Fällen nicht gut. Bei Salzwasser kann´s dann natürlich sein, dass der Salzgehalt noch erschwerend dazu kommt, aber wie gesagt; ob Süßwasser oder Salzwasser, es ist nie gut.
Wenn du rüber schwimmst, würde ich vorher abkoppeln und die Pumpe entweder gut in einer Plastiktüte verpacken und dann damit rüberschwimmen oder sie gleich auf dem Boot lassen und den Pen mit rüber nehmen (ebenfalls gut in einer Plastiktüte verpackt).
Und mal ehrlich, wie lange bist du denn da an Land? Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein paar Stunden Abkoppeln nicht wirklich was ausmacht. Von daher würde ich nicht schon vorher auf den Pen wechseln, sondern bei "Landgängen" einfach den Pen mitnehmen, ab und an 1 I.E. zur Überbrückung geben und sonst die Pumpe dran lassen.
Wenn du dich allerdings mit der Umstellung auf den Pen wohler fühlst, dann tu das. Hauptsache ist, dass du gut klar kommst und die Werte in Ordung sind. Wenn das mit der ICT der Fall ist... ;)
Zuletzt geändert von Kruemel am 23. August 2011 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Dori » 23. August 2011 12:52

Falls du nicht auf ICT umstellst finde ich die Idee Pen oder Pumpe in einer wasserfesten Plastiktüte mitzunehmen super. Die Pumpe kannst du ja kurz abkoppeln fürs Schwimmen.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Jan » 23. August 2011 13:48

Es gibt doch auch wasserdichte Taschen, so wie für Handys nur eben so, dass man einen Schlauch herauslegen kann ohne dass Wasser hinein läuft.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon tefina » 23. August 2011 13:50

Danke fuer alle eure Kommentare!
Ich bin noch immer unentschlossen,was ich tun soll....
mal schauen..., ich will den Aufwand minimieren, und irgendwie hab ich das Gefuehl, dass mitm Pen zu spritzen viel weniger Aufwand mit sich bringt. All das Pumpenzubehoer koennt ich zuhause lassen und wenn der Pen mal ins Wasser faellt, ist auch nicht tragisch...

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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Jan » 23. August 2011 16:12

tefina hat geschrieben:Danke fuer alle eure Kommentare!
Ich bin noch immer unentschlossen,was ich tun soll....
mal schauen..., ich will den Aufwand minimieren, und irgendwie hab ich das Gefuehl, dass mitm Pen zu spritzen viel weniger Aufwand mit sich bringt. All das Pumpenzubehoer koennt ich zuhause lassen und wenn der Pen mal ins Wasser faellt, ist auch nicht tragisch...

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Die Frage ist halt nur, ob Du mit dem Pen ein akzeptables Ergebnis erzielst, das kann ich Dir natürlich so nicht prognostizieren. Mir wäre das zu viel Aufwand, ich müsste mich auch erst informieren, wie meine Basalrate wäre und so weiter...
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Kruemel » 23. August 2011 16:21

Wenn die Pumpe an dir dran ist, kann sie ja im Normalfall auch nicht in´s Wasser fallen. Und für den Pen brauchst du ja auch die Ampullen und die Nadeln... Sooo viel mehr ist es ja bei der Pumpe auch nicht.
Aber wie gesagt, es ist deine Entscheidung. Wenn du dich mit ICT wohler fühlst, dann mach das - ich würde aber unbedingt vorher ausprobieren, wie der BZ darauf anspringt! Du musst ja dann auch erst wieder gucken, welche BE-Faktoren du brauchst und ob das Basalinsulin ausreicht oder zu viel ist.
Hast du denn eigentlich genügend Insulin für die 2 Wochen?
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Vivian92 » 23. August 2011 16:28

Sicherer wäre es wohl schon mit Pen (meine Meinung!)... vllt. gibts ja irgendeinen Spaßvogel an Bord, der es lustig findet die anderen reinzuschmeißen ;D
Nee, ich würde es so machen, wie es Dir am wohlsten ist... und nicht darauf schauen, was Du alles mitnehmen musst, denn im Grunde ist es immer viel ;)

Aber da hätte ich kurz eine Frage... bekommt man sich als Pumpenträger Insulin in Ampullen, wie jetzt in meinem Fall Lantus und Lispo, von der KKK bezahlt oder sagen die sowas wie: Nein, Du spritzt ja schließlich nicht mitm Pen...!
Sonst hat mir meine Ärtzin 1-2 Ampullen mitgegeben, aber dort bin ich ja jetzt nicht mehr...
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Dori » 23. August 2011 18:32

Mir hat mein Arzt letztes Jahr eine Packung Basal in Ampullen für den Urlaub verschrieben und es war kein Problem. Das war kein Problem. Eigentlich schadet es nie etwas Basal im Haus zu haben, falls die Pumpe mal ausfällt und man keine Ersatzpumpe hat. Es dauert ja doch ein paar Stunden bis eine neue Pumpe da ist.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Vivian92 » 23. August 2011 20:05

Dori hat geschrieben:Mir hat mein Arzt letztes Jahr eine Packung Basal in Ampullen für den Urlaub verschrieben und es war kein Problem. Das war kein Problem. Eigentlich schadet es nie etwas Basal im Haus zu haben, falls die Pumpe mal ausfällt und man keine Ersatzpumpe hat. Es dauert ja doch ein paar Stunden bis eine neue Pumpe da ist.


Vom Verschreiben her hätte ich auch keine Probleme... es ist nur eben gut zu wissen, dass die KKK im Normalfall nichts dagegen hat... selbst Insulin zahlen wäre etwas teuer ;)
Und ich spritze auch mal gern Basal, wenn zig Kathr. abknicken, es abends ist und ich in Gefahr laufe ne Keto zu bekommen...
Aber das wäre jetzt wohl zu OT... :roll:
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon tefina » 25. August 2011 11:33

Hallo,

also mir hat mein Arzt ein paar Insulatard-Pens fuer den Notfall verschrieben,
werd jetzt doch wohl mit Pumpe fahren, die Pens nehm ich dann als Backup mit.
Mal schauen wie das alles funktioniert :)
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Dori » 25. August 2011 18:28

Du kannst ja hinterher mal berichten wie es gelaufen ist. :)
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Sandra » 30. August 2011 17:48

Ich war vor 1-2 Wochen für 3 Tage und 2 Nächte auf einem Segelboot unterwegs. Mit Pumpe. War überhaupt kein Problem. Die Pumpe war den ganzen Tag in der Hosentasche. Dort ist sie grob vor Wasser geschützt. Ich wurde von einigen Wellen erwischt, auch dort wo ich die Pumpe getragen habe. Da das aber kein direkter großer Wasserschwall war, sondern nur Wasser abgefangen durch die Hosentasche, war das kein Problem. Ich habe die Pumpe aus der Tasche genommen, abgewischt und kurzzeitig in einer trocken gebliebenen Hosentasche verstaut.
Für Ausflüge an Land wurden wir in einem kleinen Schlauchboot gefahren. Dort habe ich die Pumpe ohne Bedenken in der Hosentasche gelassen (bei höherem Seegang sollte man sie vielleicht in eine Plastiktüte packen und dann die Pumpe in der Plastiktüte in die Hosentasche).
Zum Schnorcheln habe ich sie an Bord gelassen. Zur Not hatte ich auch noch eine wasserdichte Pumpenhülle dabei - Falls wir mal mehrere Stunden geschnorchelt hätten oder falls wir mal an Land geschwommen wären und dort ein paar Stunden verbracht hätten. Die Pumpentasche habe ich mir vor einigen Jahren einfach auf ein Rezept schreiben lassen und sie wurde auch von der Kasse bezahlt.
Wenn du sie einfach nur vor Spritzwasser schützen möchtest kann ich empfehlen sie in eine kleine Plastiktüte zu packen und das dann in die Hosentasche. Mein Messzeug und Traubenzucker habe ich beim Schnorcheln z.B. auch in eine Zip-Plastiktüte gepackt und beim Captain verstaut, dann hätte er mir auf ein Zeichen das Zeug im Schlauchboot bringen können oder mich kurz abgeholt - war aber nicht nötig. Ansonsten vielleicht so eine Neoprenpumpentasche und die zusätzlich nochmal imprägnieren.
Ich wäre während meinem Segeltörn nicht freiwillig auf den Pen umgestiegen. Mit Pumpe kann man nämlich auch viel leichter für Schnorcheltouren etc. planen ohne groß Sport-BEs futtern zu müssen.
Auf einem Boot kriegt denke ich auch jeder schnell mit dass du eine Pumpe trägst (man hockt einfach dicht aufeinander) und da sollten auch die Spaßvögel mitkriegen dass sie dich nicht ins Wasser schmeißen sollten. Ansonsten bleibt meißtens noch genug Zeit zu schreien dass du eine Pumpe trägst und im Zweifelsfall brüllst du halt Handy, das versteht auch jeder der mit Pumpe nichts anzufangen weiß. Ansonsten (wenn es wirklich total blöde kommt) muss da halt die Haftpflicht desjenigen herhalten der dich ins Wasser schubst. Aber so weit sollte es ja eigentlich nicht kommen. Mal eben vom Boot schubsen ist meistens eh nicht drin, da ist die Reling im Weg.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon tefina » 12. September 2011 14:06

Hallo,

ich bin wieder zurueck vom Segelurlaubt und hab mir gedacht, ich berichte eine kleine Zusammenfassung:

Ich hab nun doch nicht auf Pen gewechselt und bin mit der Pumpe gefahren.
Ganz allgemein muss ich sagen, es war wirklich ueberhaupt kein Problem. Spritzwasser gab es fast ueberhaupt keins, und ansonsten hat sie auch ueberhaupt nicht gestoert. Trotzdem muss man bedenken, dass ein Segelurlaub in Kroatien war und wir seeehr wenig Wind hatten. Wenn man vielleicht einen Segelturn in der Ost/Nordsee macht und man wirklich gescheite Windstaerken hat, dann hat man vielleicht auch mal mehr Spritzwasser. Sollte aber auch dann wirklich kein Problem sein.

Beim Schlauchbootfahren habe ich die Pumpe entweder abgemacht od in einen wasserdichten Sack mitgenommen. Das hat ganz gut funktioniert.

Einmal bin ich ausgerutscht und samt Pumpe ins Wasser gefallen. Das war aber nur ganz kurz, und der Pumpe ist nix passiert.

Alles in allem, es hat gut funktioniert. Kleine Missgeschicke wie ins Wasser fallen koennen immer passieren, und da muss man dann halt ein bissi Glueck haben.

Das einzige was nicht so toll ist, dass ich nun doch ein paar weisse Kreise auf Bauch und Ruecken habe - vom Pflaster - wir hatten wirklich gutes Wetter und mehr als Bikini hatte man eigentlich nie an. Das schaut nun ein bissi doof aus.....aber gut.....das is wirklich kleinkram...

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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Kruemel » 12. September 2011 14:47

Super! Siehst du, ist doch alles gut gegangen. Freut mich für dich! :ja:
Im Urlaub setzte ich den Katheter immer so, dass die Bikinihose drüber ist, dann gibt´s keine weißen Flecken ;)
Zuletzt geändert von Kruemel am 12. September 2011 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 2-wöchiger Segeltrip

Beitragvon Dori » 12. September 2011 16:37

Kruemel hat geschrieben:Super! Siehst du, ist doch alles gut gegangen. Freut mich für dich! :ja:
Im Urlaub setzte ich den Katheter immer so, dass die Bikinihose drüber ist, dann gibt´s keine weißen Flecken ;)

So setze ich ihn auch meist.

Klingt so, als hättest du einen schönen Segeltrip gehabt. :)
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