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Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Richard » 25. März 2010 08:05

Human Insulin ist nicht Humalog,
Humalog ist ein Analog Insulin ... auch wenn es verwirrend ist ;)

SavageSkull hat geschrieben:Ich denke, hinter dem ganzen Gejammer steckt einfach nur der BWL-typische Grundgedanke Kosten zu sparen. Und der wird von mir ganz klar bejaht.

Kostensenken: JA
aber nicht zu lasten der Patienten! Wenn eine Kostendiskussion geführt werden muss dann bitte auf einer anderen Ebene.

SavageSkull hat geschrieben:Das Problem, das wir Leidtragenden haben ist, nun, dass man mit Humalog insulin nicht nachweislich gesünder leben kann. Einen guten HBA1C Wert, bzw eine gute Behandlung der Krankheit kommt nicht durch die Verwendung von Analog Insulin.

Sie erleichtern es aber bessere Werte zu erreichen ohne Abstriche in der Lebensqualität zu machen.

Es ist zwar ein etwas abstraktes Beispiel aber sollte es doch in etwa verdeutlichen:
Wo liegt der Vorteil zwischen einem normalen Rollstuhl und einem elektrischen?
Der elektrische ermöglicht ein etwas angenehmeres Leben...


SavageSkull hat geschrieben:Der Preis von Humalog wird deutlich fallen, sodass der Grundgedanke, den Aufpreis nicht zu bezahlen, keine Grundlage mehr hat.
Das ist ganz einfache Preisregulierung und im Pharmasektor nichts Neues.

Lassen wir uns überraschen.
Ohne Frage es wird etwas passieren, jedoch werden die Patienten als hier Geisel genommen und das sollten wir uns nicht gefallen lassen. Weder von der Politik noch von den Pharmakonzernen.

M.m. müsste das gesamte Gesundheitssystem neu geordnet werden, jetzt hier bei den Analoga für Typ 1 etwas zu verändern ist ein Tropfen auf einen heißen Berg.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon mondkuesschen » 25. März 2010 09:26

Richard hat geschrieben: jetzt hier bei den Analoga für Typ 1 etwas zu verändern ist ein Tropfen auf einen heißen Berg.


:D will ja nicht pingelig sein, aber es heißt "tropfen auf den heißen stein" :D :D
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon SavageSkull » 25. März 2010 10:42

Richard hat geschrieben:Human Insulin ist nicht Humalog,
Humalog ist ein Analog Insulin ... auch wenn es verwirrend ist ;)

Sry, wenn ich zwischendrin Human mit Humalog verwechselt habe, war halt schon spät.
Aber du hast ja verstanden worauf ich hinaus wollte...

Ich kann dir aber nicht folgen, wo der Patient als Geißel mißbraucht wird.
Wenn die Petition durchkommt, bleibt alles beim alten.
Wenn nicht müssen die Pharmakonzerne mit dem Preis runtergehen, damit sie ihr Produkt weiterverkaufen können, da sonst nur eine handvoll Patienten Humalog bekommen.
So oder so werden wir weiter Humalog bekommen, auch ohne dass wir uns wehren, wobei es nur billiger wird und wir schlimmstenfalls die Marke wechseln müssen. Wobei die handvoll Diabetiker die damit Probleme haben von ihrem Arzt weiterhin das alte Insulin verschrieben bekommen.

Nur mal so als kleine Randbemerkung:
Als ich 14 Jahre alt war und im Urlaub in Tunesien war, war mein (damals noch Human) Insulin alle und wir haben in einer Apotheke für ~10€ eine normale Flasche mit 5ml ALT Insulin bekommen. Hier in Deutschland ist/war der Preis etwas anders.

Ich denke nicht dass die Pharmakonzerne ihr Insulin so teuer verkaufen müssen, wie es bei uns der Fall ist um ihre Kosten zu decken bzw schwarze Zahlen schreiben zu können. In unserem Gesundheitssystem und dem Wohlstand in Europa können sie es einfach so teuer wie möglich verkaufen und eine Regulierung aus einer anderen Seite ist nötig, damit unser Gesundheitssystem nicht den Bach heruntergeht.

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte viele Anschuldigungen und Auslegungen sowie der Aufruf zur Petition kommt oder wird zumindest von den Pharmakonzernen unterstützt und dem Patienten wird gewollte eine Meinung aufgedrückt. Denn die Pharmakonzerne profitieren von hohen Preisen für Analog Insulin.
Euer Sebastian
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Jan » 25. März 2010 14:07

SavageSkull hat geschrieben:So oder so werden wir weiter Humalog bekommen, auch ohne dass wir uns wehren, wobei es nur billiger wird und wir schlimmstenfalls die Marke wechseln müssen.


Da würde ich Dir gerne widersprechen. Bei Typ-2 Diabetikern gab es zwar Rabattverträge, aber bei denen benutzen ganz ganz wenige Analoginsuline. Bei Typ-1 Diabetikern sieht das ganz anders aus. Und was passiert, wenn die Pharma sagt, dann verkaufen wir eben kein Analoginsulin mehr in Deutschland, dadurch machen wir weder Verlust noch Gewinne, dann verkaufen wir es eben nur in allen anderen Ländern.

Das ist für die Pharma absolut erfolgsneutral.

SavageSkull hat geschrieben:Ich denke nicht dass die Pharmakonzerne ihr Insulin so teuer verkaufen müssen, wie es bei uns der Fall ist um ihre Kosten zu decken bzw schwarze Zahlen schreiben zu können.


Forschung ist extrem teuer, bis eine neue Innovation in dem Bereich Geld abwirft vergehen Jahrzehnte. Hierfür müssen die Konzerne Rücklagen bilden. Außerdem wie Du bereits selber richtig angemerkt hast:
SavageSkull hat geschrieben:Als ich 14 Jahre alt war und im Urlaub in Tunesien war, war mein (damals noch Human) Insulin alle und wir haben in einer Apotheke für ~10€ eine normale Flasche mit 5ml ALT Insulin bekommen. Hier in Deutschland ist/war der Preis etwas anders.


Die 10 EUR geben sicherlich nicht den Wert des Medikaments wider, so gesehen subventionieren wir das Insulin für Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika. Die Alternative wäre, dass die dort auch voll zahlen müssen, in der Konsequenz hieße das, dass dort kaum jemand Insulin kaufen kann.

Es mag wohl sein, dass das Insulin so zu teuer ist, aber die Konzerne sind wirtschaftliche Unternehmen die börsennotiert sind, wer will es ihnen verdenken. Der Bundesminister für Verkehr sagt ja auch nicht, Daimler dürfe Autos nur noch für 10.000 EUR verkaufen, weil ein Golf soviel kostet und ein Mercedes keinen Mehrwert hat.

SavageSkull hat geschrieben:Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte viele Anschuldigungen und Auslegungen sowie der Aufruf zur Petition kommt oder wird zumindest von den Pharmakonzernen unterstützt und dem Patienten wird gewollte eine Meinung aufgedrückt. Denn die Pharmakonzerne profitieren von hohen Preisen für Analog Insulin.


Vermutlich unterstützt die Pharma auch die Petition, allerdings hat der Autor nichts mit der Pharma zu tun und ich hab es auch nicht. Mir geht es um die Sache und mein Insulin, was ich mir im Falle des Scheiterns der Petition auch erklagen werde!
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon mondkuesschen » 25. März 2010 14:33

mal eine frage: geht es bei der petition nur um kinder und jugendliche bis 18 oder um alle?
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Jan » 25. März 2010 16:58

mondkuesschen hat geschrieben:mal eine frage: geht es bei der petition nur um kinder und jugendliche bis 18 oder um alle?


Die Petition ist leider auf <18 zugeschnitten, aber auch für die üer 18 ist es sinnvoll die zu unterzeichnen. Ein bisschen wurden ja auch die Pumpenträger integriert. Es wäre aber deutlich sinnvoller gewesen alle Typ-1er einzubeziehen.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon mondkuesschen » 25. März 2010 18:27

hm, das ist ja irgendwie blöd.

muss man sich denn wirklich sorgen machen, dass die kurzwirkenden analoginsuline irgendwann nicht mehr verordnet werden? ich mein, das können die doch nicht wirklich machen! und wo soll der unreschied zwischen unter 18-jährigen und über 18-jährigen sein?
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon SavageSkull » 25. März 2010 19:12

Danke für deine Meinung, hört sich interessant an.

Jan hat geschrieben:Es mag wohl sein, dass das Insulin so zu teuer ist, aber die Konzerne sind wirtschaftliche Unternehmen die börsennotiert sind, wer will es ihnen verdenken. Der Bundesminister für Verkehr sagt ja auch nicht, Daimler dürfe Autos nur noch für 10.000 EUR verkaufen, weil ein Golf soviel kostet und ein Mercedes keinen Mehrwert hat.

Der Bundesminister für Verkehr hat auch keinen großen Geldtopf, mit dem er alle Verkehrsteilnehmer ausstatten muß und sich anhöhren muß, dass aber alle einen Daimler fahren möchten, statt einem Golf.

Wir leben in einem sozialen System wo die Gemeinschaft bezahlt, damit die Kranken unterstützt werden. Dass da jemand sitzt und sagt: "Hey, wir müssen mit dem Geld auch haushalten" finde ich nicht nur fair sondern notwendig damit das System nicht vor die Hunde geht.

Das in dem Preis vom Insulin mehr steckt, als nur die Materialkosten ist selbstverständlich nur ob da das Verhältnis Kosten/Gewinnen vernünftig ist, glaube ich nicht. Der Preis ist immer so hoch, dass das Produkt gekauft wird. Solange die Mehrheit sich nicht beschwert dass das Produkt zu teuer ist, bleibt das so.
Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass die Pharma mit dem Preis runtergeht (weil sie es kann) um weiter einen Markt zu haben.

Dazu wäre natürlich auch interessant zu wissen ob die IQWIG das ernst meint, mit der Aussage, dass hinter den Analog Insulin kein Mehrwert steht und genauso wie der Markt aussieht. Nische ist Humalog in Deutschland sicher nicht. Ob die Pharma gar nicht mehr die Kapazitäten hat, Deutschland mit Human Insulin zu versorgen, und ob sie die Kunden benötigen um die von dir angesprochen Entwicklungskosten einzuspielen.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Richard » 25. März 2010 19:22

SavageSkull hat geschrieben:Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass die Pharma mit dem Preis runtergeht (weil sie es kann) um weiter einen Markt zu haben.

Oder, die Idee kam hier im Thema schon mal, die Humaninsuline werden teurer :P
Nach dem Motto: Da ein bisschen rauf und da etwas runter ... macht +/- 0

Da der Anteil der Anlaloga bei nur etwa 37% liegt (was im Europäischen Vergleich im hinteren drittel lieg) macht das kaum was aus.

SavageSkull hat geschrieben:Ob die Pharma gar nicht mehr die Kapazitäten hat, Deutschland mit Human Insulin zu versorgen, und ob sie die Kunden benötigen um die von dir angesprochen Entwicklungskosten einzuspielen.

Deutschland ist zwar ein großer Markt aber im Vergleich zu Indien und China sehr überschaubar. Dort werden hast 99% Humaninsuline verwendet, die Versorgung mit Humaninsulinen ist sichergestellt ;)
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Jan » 25. März 2010 19:27

SavageSkull hat geschrieben:Wir leben in einem sozialen System wo die Gemeinschaft bezahlt, damit die Kranken unterstützt werden. Dass da jemand sitzt und sagt: "Hey, wir müssen mit dem Geld auch haushalten" finde ich nicht nur fair sondern notwendig damit das System nicht vor die Hunde geht.


Du darfst gerne auf Dein Analogon verzichten. Ich bin nicht der Aufassung, dass ein Analogon ein maßloser Anspruch ist.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon SavageSkull » 25. März 2010 20:22

Ich will die Petition bzw die Intention Analogon zu benutzen nicht schlechtreden. Ich wollte nur mal eine andere Sichtweise beleuchten...
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Kratzbuerste » 26. März 2010 20:30

Gibt es den da wirklich so einen großen Preisunterschied?
Ich glaube, daß die Krankheiten Schlüssel sind, die uns gewisse Tore öffnen können. Ich glaube, es gibt gewisse Tore, die einzig die Krankheit öffnen kann.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Jan » 27. März 2010 10:28

Kratzbuerste hat geschrieben:Gibt es den da wirklich so einen großen Preisunterschied?


Also in der Diskussion zur Petition, siehe Signatur, hat eine Mutter ausgerechnet, dass es gut 0,50 EUR täglich sind. Wenn man nun den geringeren Verbrauch von dem Analogon dazurechnet ergibt das ungefähr +-0.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Kratzbuerste » 11. Mai 2010 14:54

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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Dori » 11. Mai 2010 22:00


:bindafuer: :top:
Schön, dass dazu Beiträge gebracht werden, die das ganze aus richtiger Sicht zeigen.
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"The piano keys are black and white,
but they sound like a million colours in your mind."
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Kratzbuerste » 19. Mai 2010 19:50

Dieser Artikel war heute bei uns in der Zeitung:

http://westfalen-blatt.de/nachrichten/generator/reg_show.php?id=38374
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Slevin » 3. Juni 2010 22:32

»Aber es geht eben nicht darum, was vielleicht am angenehmsten ist, sondern alleine darum, ob ein teurerer Stoff auch eine bessere Wirkung hat. Und die hat das Analog-Insulin nun einmal nicht«, sagt Andreas Heeke von der AOK. Eine Monatsdosis Insulin koste etwa 100 Euro, das neuere Insulin 130 Euro.

»Das hat Auswirkungen auf die Kassenbeiträge, denn wir geben fünf Prozent des Arzneietats nur für Insulin aus.«


Allein für den Satz gehört der Typ *********. Was kommt danach, Diabetiker die nen hohen Insulin Faktor dürfen nicht mehr so viel essen, da können wir ja noch mal 1% einsparen. Und wenn sie halt nur 3,5% für Insulin anstatt 5% ausgeben. Die Folgekosten für ne Behandlung eines Patienten der mit seiner Theraphie nicht klar kommt werden mehr sein. Außerdem kann mann die 1,5% locker in den oberen Etagen der KK´s einsparen.
Zuletzt geändert von Jan am 3. Juni 2010 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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