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Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

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Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Richard » 5. September 2006 07:35

Gestern ist ein Vorbericht der IQWIG erschienen zum Thema : Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes mellitus Typ 1.
Das IQWIG ist wie schon bei Typ2 zu dem Ergebnis gekommen das Analoga keinen Vorteil gegenüber Humaninsulin hat.

IQWIG - Artikel
Vorbericht der IQWIG
Zuletzt geändert von Richard am 14. Juli 2012 11:04, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes Typ 1

Beitragvon Jan » 5. September 2006 09:29

Richard hat geschrieben:Gestern ist ein Vorbericht der IQWIG erschienen zum Thema : Kurzwirksame Insulinanaloga bei Diabetes mellitus Typ 1.
Das IQWIG ist wie schon bei Typ2 zu dem Ergebnis gekommen das Analoga keinen Vorteil gegenüber Humaninsulin hat.

IQWIG - Artikel
Vorbericht der IQWIG


Ehrlich gesagt kann ich so eine Stellungnahme absolut nicht nachvollziehen, mal ganz davon abgesehen, dass das aussagekräftigste die Überschrift ist.

Wir reden immer von Wirtschaftlichkeit, vielleicht sollte man solchen Menschen mal das Wort "Lebensqualität" buchstabieren.
Außerdem ist es schon hilfreich für Diabetiker, und in bestimmten Situationen auch wirtschaftlicher, denn wenn ich vor der Mahlzeit (ca. 30min) mein Insulin abgeben muss, dann aber doch nicht die gebolte Menge esse, falle ich in eine Hypo, möglicherweise so, dass ich fremdhilfe benötige, was wiederum teuer ist. Also ich denke deren Wirkungskette weißt deutliche Mängel und Lücken auf.

Mal ganz davon abgesehen, das Deutschland eines der reichsten Länder ist, wenn man bestimmte Staaten (Luxemburg, Monaco, etc.) ausschließt in denen nur Reiche wohnen, ist Deutschland an der Weltspitze der Reichsten Länder, und wir sollen uns das Insulin nicht leisten können? Ist einfach nur lächerlich, in den meisten Ländern ist die Behandlung mit Insulinanaloga standart, viele von diesen Ländern sind deutlich ärmer als die Bundesrepublik, die im Internationalen Vergleich nicht stark verschuldet ist als Beispiel: Verschuldung der BRD v. H. zum BIP ca 65%, und dazu der Vergleich von Japan ca. 120%. Aussagen über die Armut Deutschlands ist reine Panikmache.

Solche Studien sind einfach nur lächerlich!
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Beitragvon Chrissi » 5. September 2006 09:49

Da schließe ich mich Jan voll und ganz an! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Urteil genauso ausfallen würde, wenn die Urteilenden selbst betroffen wären.
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Beitragvon Duff Rose » 5. September 2006 12:47

Ich krieg bei sowas immer einen mächtig dicken Hals. Ahnungslose Vollidioten! Denen sollte man mal für ein Jahr die Bauchspeicheldrüse lahmlegen, dann sieht der Bericht schon wieder ganz anders aus!

Das dumme ist, daß der Gesetzgeber auf solche Berichte verweisen kann und sich so rechtfertigt, warum bald eventl. keine Analoga mehr verschrieben werden sollen.

Vielleicht schreibe ich dort mal hin, wenn ich Zeit habe.
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Beitragvon Matze081 » 5. September 2006 13:59

Ich bin gerade bei meinen Eltern für eine woche, daher nur eine kurze Mail.

Der Bericht ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe. Sie fordern ja interessierten Personen auf, eine Stellungnahme zu verfassen. Richard, ich wäre dafür dass wir vielleicht eine gemeinsame erstellen oder einer erstellt eine und der andere unterschreibt darauf.

MfG aus Greifswald,

Matthias
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Beitragvon Jan » 5. September 2006 16:16

Duff Rose hat geschrieben:Ich krieg bei sowas immer einen mächtig dicken Hals. Ahnungslose Vollidioten! Denen sollte man mal für ein Jahr die Bauchspeicheldrüse lahmlegen, dann sieht der Bericht schon wieder ganz anders aus!

Das dumme ist, daß der Gesetzgeber auf solche Berichte verweisen kann und sich so rechtfertigt, warum bald eventl. keine Analoga mehr verschrieben werden sollen.

Vielleicht schreibe ich dort mal hin, wenn ich Zeit habe.


Unser Vorteil ist allerdings, dass (zumindest soweit ich informiert bin) eine "Abschaffung" der Analoga nur für Neueinstellungen gelten soll, alle anderen dürften es behalten. Aber bei der Politik ist nichts sicher, der Gesundheitsministerin traue ich eine Menge zu!
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Beitragvon Duff Rose » 5. September 2006 16:41

Ja klar, das Analoga dürfen die einem ja nicht einfach wegnehmen. Aber wie du schon sagst, wer weiß was noch kommt.

Die armen zukünftigen Diabetes Patienten tun mir echt leid! Zwischen Human und Analoga ist ein himmelweiter Unterschied, was die netten Studienheinis anscheinend überhaupt nicht begriffen haben. Gerade junge Leute und berufstätige können mittels Analoga ein ganz normales Leben führen, was bei Humaninsulin nicht der Fall ist. Zumindest nicht bei mir.

Ich habe letztens einen Job angenommen, indem ich auch im Ausland unterwegs sein werde. Dort ist es natürlich wichtig seinen BZ schnell und flexibel korrigieren zu können. Außerdem wird nie gekocht, sondern Essen gegangen. Demnach weiß man nie, wann die Mahlzeit auf den Tisch kommt. Und wenn man dann meistens sowieso erst Abends gegen 21:00 isst und mein Humaninsulin sechs Stunden wirkt, quasi zum völlig falschen Zeitpunkt, will ich nicht bis 3:00 Uhr aufbleiben. Außerdem kann ich nach dem Essen erstmal schöne hohe Werte ausbaden.....
Analoga hat in Sachen Lebensqualität und auch Insulineinstellung einfach den absoluten Vorteil! Mir soll ein Mensch das Gegenteil beweisen! In der Studie erzählen die einem, daß die Hba1C`s beider Insuline bei Langzeitmessungen fast gleich waren! Das ist ja schön und toll, aber haben die mal pp-Werte gemessen? Wenn ich dreißig Jahre pp Werte von 300mg/dl habe, dann prost Mahlzeit.

Anhand meiner verbesserten Lebensqualität habe ich meinen neuen Job angenommen, mit Humaninsulin hätte ich ihn abgelehnt. Ich bin echt sehr froh daß ich ein Analoga habe. Wenn ich jetzt oder irgendwann wechseln müsste würde ich das Zeug klauen, aber Humaninsulin nehme ich nicht mehr, damit hatte ich nur Probleme.
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Beitragvon siler » 5. September 2006 19:37

Duff Rose hat geschrieben:Denen sollte man mal für ein Jahr die Bauchspeicheldrüse lahmlegen, dann sieht der Bericht schon wieder ganz anders aus!


Jau, ganz meine Meinung.

Ist wohl das einzige was wirklich helfen würde... :roll:
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Beitragvon Richard » 5. September 2006 22:12

Kann euch nur zustimmen, aber wir dürfen auch nicht vergessen das Insulin in Deutschland relativ teuer ist bzw teurer als anderswo. Aber ich denke es ist absolut der falsche Weg dies problem auf die Patienten abzuwälzen. Da müssten sich eher Gesetzgeber, Krankenkasse und Pharmaindustrie zusammensetzten und sich was überlegen und nicht über den Patienten das regeln.
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Beitragvon Jan » 5. September 2006 23:15

Richard hat geschrieben:Kann euch nur zustimmen, aber wir dürfen auch nicht vergessen das Insulin in Deutschland relativ teuer ist bzw teurer als anderswo. Aber ich denke es ist absolut der falsche Weg dies problem auf die Patienten abzuwälzen. Da müssten sich eher Gesetzgeber, Krankenkasse und Pharmaindustrie zusammensetzten und sich was überlegen und nicht über den Patienten das regeln.


Nach langem Suchen hab ich Preise gefunden Hurraayyy ;-) Quelle: http://www.medipreis.de, verglichen habe ich NovoRapid und Actrapid, weil es die selber Firma ist, als Grundlage dienen 10 x 3ml Ampullen, 100IE/ml

Actrapid: 89,90€
NovoRapid: 116,08€

Gut ca. 26€ teurer aber rechtfertigt das in dem Reichsten Land der Welt (+/- ein paar Plätze) einen immensen Einschnitt in die Lebensqualität? NEIN.

Demnächst werden noch Narkosen rationiert, weil sie zu teuer sind, es muss ja noch ein zusätzlicher Arzt beschäftigt werden... also bei manchen Entscheidungen denke ich, haben die Politiker auch nur eine Sekunde nachgedacht???
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Beitragvon Sandra » 5. September 2006 23:40

NEIN, nachdenken gehört definitiv nicht zu deren Stärken. Das ist ja das Problem in der Politik. Da sitzt ein Haufen ahnungsloser Leute die irgendwo Kohle spaaren müssen, das aber an den absolut falschen Enden tun und im Prinzip keine Ahnung von nix haben - meine Meinung!

Ich finde es absolut lächerlich die Insulinanaloga zu verbieten. So entsetzlich viel wird dabei nicht gespart, außer an Lebensqualität und daran leider entscheident viel. Aber das scheint wohl keinen zu interessieren. Am Besten wir ernähren uns auch nur noch von Wasser und Brot, das ist auch billiger :wink: .
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Beitragvon Jan » 6. September 2006 00:02

Sandra hat geschrieben:NEIN, nachdenken gehört definitiv nicht zu deren Stärken. Das ist ja das Problem in der Politik. Da sitzt ein Haufen ahnungsloser Leute die irgendwo Kohle spaaren müssen, das aber an den absolut falschen Enden tun und im Prinzip keine Ahnung von nix haben - meine Meinung!

Ich finde es absolut lächerlich die Insulinanaloga zu verbieten. So entsetzlich viel wird dabei nicht gespart, außer an Lebensqualität und daran leider entscheident viel. Aber das scheint wohl keinen zu interessieren. Am Besten wir ernähren uns auch nur noch von Wasser und Brot, das ist auch billiger :wink: .


Stimmt und da bekommt man so selten eine Lebensmittelvergiftung... ich meine wenn das so weiter geht gibt es für den Staat nichts mehr zu verwalten... back to the roots, also in die Steinzeit... Jau freu mich schon, so eine unsachkundige Studie regt mich so auf...
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Beitragvon Richard » 6. September 2006 00:03

Sandra hat geschrieben:Ich finde es absolut lächerlich die Insulinanaloga zu verbieten. So entsetzlich viel wird dabei nicht gespart, außer an Lebensqualität und daran leider entscheident viel. Aber das scheint wohl keinen zu interessieren. Am Besten wir ernähren uns auch nur noch von Wasser und Brot, das ist auch billiger :wink: .


[schwarzer Humor]
Am besten wäre es doch Pumpen, Pen's, Teststreifen und Insulin abzuschaffen ... kostet doch alles Geld ... und Deutschland hätte bald ca 5-8Mio Menschen weniger die die KK's belasten
[/schwarzer Humor]

Nein mal ehrlich was können wir dafür das wir "leben" wollen ... keiner von uns hat sich ausgesucht DM zu bekommen geschweigeden wollen es nicht loswerden.
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Beitragvon Jan » 6. September 2006 00:07

Richard hat geschrieben:
Sandra hat geschrieben:Ich finde es absolut lächerlich die Insulinanaloga zu verbieten. So entsetzlich viel wird dabei nicht gespart, außer an Lebensqualität und daran leider entscheident viel. Aber das scheint wohl keinen zu interessieren. Am Besten wir ernähren uns auch nur noch von Wasser und Brot, das ist auch billiger :wink: .


[schwarzer Humor]
Am besten wäre es doch Pumpen, Pen's, Teststreifen und Insulin abzuschaffen ... kostet doch alles Geld ... und Deutschland hätte bald ca 5-8Mio Menschen weniger die die KK's belasten
[/schwarzer Humor]

Nein mal ehrlich was können wir dafür das wir "leben" wollen ... keiner von uns hat sich ausgesucht |Diabetes| zu bekommen geschweigeden wollen es nicht loswerden.


Hey Richard hab noch Idee die Arbeitslosigkeit abzubauen... wir fangen einen Krieg an, haben dann erstmal 5 Mio Soldaten für die Front, danach kann man dann ja nach Frieden ersuchen... Mensch das wäre doch mal was für die Menschen in Berlin...

In Bremen war es gerade, dass so ein Krankenhaus Boss Gelder des Krankenhauses, ich glaube, veruntreut hat, was macht die Gesundheitssenatorin? Sie gibt ihm noch ne schicke Fette Abpfindung, und das nachdem er seinen Job auf Grund einer Straftat verloren hat!!! Da verliert unser System die Kohle, nicht bei den Medikamenten, 2. Klasse ist nicht der richtige weg!!!
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Beitragvon Katharina » 6. September 2006 00:07

Ich krieg hier auch grad wieder einen dicken Hals.

@Richard: das is doch DIE! Idee!

Bin auhc für ein nettes Schreiben, werd mich wenn ihr wollt, auch spätestens am Freitagabend dransetzen und den dann auch hier reinstellen.
Wieder daheim. Und im Moment auch mal hier :)

Und übrigens das sind MEINE Lieblingssmilies :katha:
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Beitragvon Jan » 6. September 2006 00:09

Katharina hat geschrieben:Ich krieg hier auch grad wieder einen dicken Hals.

@Richard: das is doch DIE! Idee!

Bin auhc für ein nettes Schreiben, werd mich wenn ihr wollt, auch spätestens am Freitagabend dransetzen und den dann auch hier reinstellen.


Super, am besten im Namen des Forums...
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Beitragvon Richard » 6. September 2006 00:26

Matze081 hat geschrieben: Richard, ich wäre dafür dass wir vielleicht eine gemeinsame erstellen oder einer erstellt eine und der andere unterschreibt darauf.


Wir Diabetes-Teen.net werden eine Stellungnahme verfassen, ab Freitag fangen wir an sie zu schreiben wer also einen Idee hat was man anführen sollte oder was eurer Meinung nach besonders wichtig ist schreibt Katharina einen PM. Wir werden es dann soweit wie möglich berücksichtigen.

@matze081
Jo wäre super können ja beides machen ... ;)
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Beitragvon Duff Rose » 6. September 2006 09:23

Also bei mir ist die Ampulle Apidra(13,48€) 3€ teurer als die Ampulle Insuman Rapid (10,24€). Die sollen net son Mogo machen wegen den drei Euro.
An Teststreifen verbrauche ich wesentlich mehr Euros, aber das darf man auch nicht zu laut sagen, sonst gibts da bald auch ein neues Gesetz.... :?
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Beitragvon Lithium » 6. September 2006 15:09

Bin auch geschockt über so ein Ergebnis. Meiner Meinung nach sind das alles nur fadenscheinige Gründe, um Geld einzusparen.
Ich persönlich komme zwar mit Velosulin (= Actrapid) in der Pumpe sehr gut aus, aber es ist nun mal so, dass jeder Mensch anders ist und ne andere Therapie bzw. "sein" Insulin braucht.
Wenn das so weiter geht kann man ja auch gleich aufhören nach Heilmethoden oder besseren Therapieformen zu forschen, wenn's eh zu teuer wird :roll:
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Beitragvon Jan » 6. September 2006 15:28

Lithium hat geschrieben:Bin auch geschockt über so ein Ergebnis. Meiner Meinung nach sind das alles nur fadenscheinige Gründe, um Geld einzusparen.
Ich persönlich komme zwar mit Velosulin (= Actrapid) in der Pumpe sehr gut aus, aber es ist nun mal so, dass jeder Mensch anders ist und ne andere Therapie bzw. "sein" Insulin braucht.
Wenn das so weiter geht kann man ja auch gleich aufhören nach Heilmethoden oder besseren Therapieformen zu forschen, wenn's eh zu teuer wird :roll:


[IRONIE]

Man könnte auch den Ansatz ausbauen, dass man sich um eine vernünftige Therapie bewerben muss, und die KK entscheidet ob es sich lohnt!

So wie man als Rentner keine Kniegelenke oder andere Implantate (z.B. Brustkrebs) bekommt, weil es sich nicht lohnt! Hart aber realität.

[/IRONIE]
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Beitragvon Sandra » 6. September 2006 22:05

Jo, am besten sie bezahlen uns gar kein Insulin und keine Teststreifen mehr. Dann sinken auch die Arbeitslosenzahlen weil dann ne ganze Latte Arbeitsplätze frei werden :wink: Lohnt sich doch eh net in uns zu investieren weil wir doch eh alle Folgeschäden bekommen [IRONIE].
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Beitragvon Richard » 6. September 2006 23:39

Hier der Artikel der Ärztezeitung

*klick*
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Beitragvon Manga Fan » 7. September 2006 11:37

[IRONIE]

Man könnte auch den Ansatz ausbauen, dass man sich um eine vernünftige Therapie bewerben muss, und die KK entscheidet ob es sich lohnt!

So wie man als Rentner keine Kniegelenke oder andere Implantate (z.B. Brustkrebs) bekommt, weil es sich nicht lohnt! Hart aber realität.

[/IRONIE]


[zynisch]
Oder eine neue *weiche masse* Show: Deutchland sucht den Superdiabetiker. Der Gewinner kriegt 1 Monat lang Analoginsulin...
[/zynisch]
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Beitragvon Chrissi » 7. September 2006 11:44

aber der Preis würde dem Diabetiker, laut diesem Institut und deren Feststellungen, keinen Vorteil bringen :wink:

in dem artikel der ärztezeitung steht, dass es auch noch unveröffentlichte studien zu dieser thematik von novo nordisk gibt. würde mich mal interessieren was die so rausgefunden haben...
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Beitragvon Matze081 » 7. September 2006 19:54

Richard hat geschrieben:
Matze081 hat geschrieben: Richard, ich wäre dafür dass wir vielleicht eine gemeinsame erstellen oder einer erstellt eine und der andere unterschreibt darauf.


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Jo wäre super können ja beides machen ... ;)


Ich hatte nochmal mit Markus gesprochen. Wir werden auch eine verfassen. Dann packen wir auf beide rauf. "Diabetesindex GbR unterstützt die Erklärung von Diabetes-teens.net" und bei uns anders rum. Ist das ok?
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