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insulindepot

Hier geht es um Neuigkeiten aus der Forschung und die Vorstellung neuer Geräte.

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Beitragvon Djbee » 12. Oktober 2008 23:35

Meine beste freundin hat mir vor kurzem erzählt, dass sie in irgendeiner sendung im fernsehn gesehen hat, dass eine neue insulintherapie entwickelt wurde/wird, bei der man ca. 1 mal im Monat ein depot intravenös spritzt und dann zu jeder mahlzeit so ne seltsame tablette. wie genau das funktioniert haben sie nicht gesagt, aber es war 100%ig für typ1.
habt ihr schonmal davon gehört...
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Re: insulindepot

Beitragvon Jan » 13. Oktober 2008 11:17

Djbee hat geschrieben:Meine beste freundin hat mir vor kurzem erzählt, dass sie in irgendeiner sendung im fernsehn gesehen hat, dass eine neue insulintherapie entwickelt wurde/wird, bei der man ca. 1 mal im Monat ein depot intravenös spritzt und dann zu jeder mahlzeit so ne seltsame tablette. wie genau das funktioniert haben sie nicht gesagt, aber es war 100%ig für typ1.
habt ihr schonmal davon gehört...


Möglich wäre sowas schon, es gibt einige Medikamente die so verabreicht werden. Aber ob ich das nun als Fortschritt ansehen sollte... irgendwie muss das Insulin ja auch in das Depot im Körper kommen. Und das mit der Tablette klingt irgendwie merkwürdig.
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Re: insulindepot

Beitragvon Sandra » 13. Oktober 2008 15:07

Klingt eigentlich ganz cool. Depot könnte wahrscheinlich durch iv spritze aufgefüllt werden (bloß müsste man da höllisch aufpassen dass man nicht versehentlich danneben spritzt :roll: ). Bloß wie man mit den Tabletten genau die richtige Dosis anpassen will ist mir noch ein Bisschen schleierhaft. Oder hat das Depot gleichzeitig noch nen Sensor dran???
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Re: insulindepot

Beitragvon Jo1000 » 26. Dezember 2010 13:28

Ist zwar schon eine Weile her... wurde von der ETH Zürich entwickelt.

Der Link dazu:

http://www.tellmed.ch/tellmed/Presse/ET ... etiker.php
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Re: insulindepot

Beitragvon paule » 27. Dezember 2010 12:52

Dann lieber doch gleich vollbiologisch: Mit genmanipulierten Schweinelangerhansschen Inseln in Kugeln aus semipermeabler Membran. Die messen selbst den BZ und geben selbst das ab was man braucht. Und man bräuchte sie nur in langen Intervallen zu ersetzen.
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Re: insulindepot

Beitragvon Slevin » 27. Dezember 2010 20:00

Ob das was wird? Mit Antibotikum ist schom mal schlecht, die alternative ohne wäre besser. birgt meiner Meinung nach viele Risiken: Insulinresitenz ums Depot (wie einzulang liegender Katheter), Magendarmerkrankungen und Einflüße von Lebensmitteln auf die Tablette.
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Re: insulindepot

Beitragvon celly55 » 27. Dezember 2010 20:14

unterzuckert mann dan nicht weil mann den so viel insulin bekommt]
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Re: insulindepot

Beitragvon paule » 28. Dezember 2010 11:44

Ob das was wird? Mit Antibotikum ist schom mal schlecht, die alternative ohne wäre besser. birgt meiner Meinung nach viele Risiken: Insulinresitenz ums Depot (wie einzulang liegender Katheter), Magendarmerkrankungen und Einflüße von Lebensmitteln auf die Tablette.


Ich weiss nicht. Gibt es um die Bauchspeicheldrüße herum eine Insulinresistenz? Wenn das stimmen würde mit der Abgabestelle müsste es ja um die Bauchspeicheldrüße herum einen Bereich geben in dem die Zellen eine Insulinresistenz haben, und das gibts nicht, meines Wissens nach.
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Re: insulindepot

Beitragvon Slevin » 28. Dezember 2010 19:27

Gibt die Bauspeicheldrüse das Insulin nicht direkt ins Blut? Es ist auf jedenfall ein körpereigener Stoff, kein "Fremdstoff". Ich hatte bei meiner Pumpenschulung gelernt, das ich nen Katheter nicht zu lange (ne Woche oder so) an einer Stelle liegen lassen soll, weil es zu einer Resitenz kommen kann (Verhärtungen).
celly55 hat geschrieben:unterzuckert mann dan nicht weil mann den so viel insulin bekommt

Wenn sich die Tablette schneller auflöst als geplannt, kann ich mir das vorstellen. Aber immer offen bleiben für alles, vielleicht gibt es ja wirklich bald irgendwas, das einen geringeren Aufwand als Spritze/Pumpe und weniger Hypo/Keto gefahren hat.
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Re: insulindepot

Beitragvon Richard » 28. Dezember 2010 19:47

Slevin hat geschrieben:Ich hatte bei meiner Pumpenschulung gelernt, das ich nen Katheter nicht zu lange (ne Woche oder so) an einer Stelle liegen lassen soll, weil es zu einer Resitenz kommen kann (Verhärtungen).

Eine Verhärtungen ist aber keine Resistenz ... sonder eine Gewebeveränderung die eine Insulinaufnahme verhindert. Bei einer Resistenz ist die Insulinaufnahme an der gesunden Zelle schon erschwert bis nicht möglich.

Die Katheterstellen soll man wechseln da es sonst zu Gewebeveränderungen (Verhärtung) kommt die meist durch die weitere Inhaltsstoffe der Insulinlösung begünstigt werden (nicht durchs Insulin selbst).
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