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Diabetesstudien

Hier geht es um Neuigkeiten aus der Forschung und die Vorstellung neuer Geräte.

Diabetesstudien

Beitragvon Sophie » 27. Juni 2008 14:51

hey
war am mittwoch am bahnhof und habe meine restlichen bahntickets fürs camp gebucht, da bin ich auf einen ausruf einer diabetesstudie aufmerksam geworden, die auf dem boden klebte^^
habe hier mal die internetadresse:

http://www.profil-forschung.de./

was haltet ihr davon?

das fände ich ganz interessant:

Studiennummer: 02/0382-1959
Wir suchen für eine klinische Studie Diabetiker Typ 1:
- Diagnose des Typ 1 Diabetes seit mindestens 12 Monaten
- Alter zwischen 18 und 65 Jahre ( einschließlich)
- maximal 5 Zigaretten täglich

Die Studie beinhaltet 14 ambulante Besuche und vier stationäre Aufenthalte mit einer Gesamtdauer von ca. 56 Stunden.

Die Aufwandsentschädigung beträgt: 3500,- Euro.
Zuletzt geändert von Sophie am 27. Juni 2008 15:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Jan » 27. Juni 2008 15:16

Der Link geht nicht, aber Medikamente würde ich für ein paar Kröten nicht nehmen, wenn die aber nur Werte etc wissen wollen wäre es eine Überlegung wert.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Sophie » 27. Juni 2008 15:20

probier jetzt nochmal jan. habe mich beim erstenmal vertippt, tschuldigung...
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Jan » 27. Juni 2008 15:23

Sophie hat geschrieben:probier jetzt nochmal jan. habe mich beim erstenmal vertippt, tschuldigung...


Komisch, dass 2. .de hatte ich schon weggemacht, aber jetzt geht es 8)

EDIT: Hmm steht ja nicht viel an Informationen bei. Aber wie gesagt, Medikamente würde ich nicht an mir testen lassen.
Zuletzt geändert von Jan am 27. Juni 2008 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Lithium » 27. Juni 2008 16:25

In Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie führen wir klinische Studien zur Entwicklung und Erprobung von neuen Substanzen, Medikamenten und Produkten im Bereich Diabetes und Stoffwechselkrankheiten durch. Dabei werden insbesondere neue Medikamente oder auch neue Verabreichungsarten (z.B. Insulin zum Einatmen) für die Diabetestherapie auf Wirksamkeit und Verträglichkeit untersucht, sowie neue Technologien im Diabetesbereich getestet.


Bevor ein Medikament vom Arzt verschrieben werden darf, muss es von den zuständigen Gesundheitsbehörden zugelassen werden. Zur Erlangung dieser Zulassung sind klinische Prüfungen erforderlich, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit eines Medikaments nachgewiesen werden müssen. Dabei müssen die Studien nach sehr exakt vorgegebenen Regeln und Bedingungen durchgeführt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss der sog. präklinischen Entwicklungsphase, d.h. insbesondere nach den tierexperimentellen Untersuchungen, wird ein neuer Wirkstoff am Menschen untersucht.


Sowas würde ich unter gar keinen Umständen machen. Das heißt im Klartext: Du machst dich selbst für Geld zum Versuchstier und nimmst Medikamente ein, die (noch) nicht zugelassen sind. In der Typ-1-Therapie würde ich auch nicht erwarten, dass es irgendwelche innovativen Medikamente zu testen gäbe. Wir brauchen Insulin und sonst nix. Was mit den Probanden passiert ist, die Insulin zum einatmen getestet haben, wisst ihr ja... von der zusammengefallenen Lunge bis zum Lungenkrebs war alles dabei...
Dass sie nur die Werte wissen wollen, glaube ich weniger. ;)
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Sophie » 27. Juni 2008 16:35

Also ich habe da mal angerufen und mich schlau gemacht, vieles steht ja aber auch schon auf der internetseite. für die eine studie, die für uns interessant wäre gilt folgendes: sie wollen neues insulin testen, welches im ausland aber schon getestet wurde. so habe ich das zumindest verstanden. werde mich aber doch nochmal näher erkundigen...
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Malarkey » 12. Juli 2008 10:54

Aber 3.500 € :?: Alder Vadder, das ist ne ganze Menge Geld. Ich und auch sicherlich andere könnten das Geld gut gebrauchen :?
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Lithium » 12. Juli 2008 19:29

Die wollen dich nicht umsonst mit so viel Geld ködern. Ich denke du setzt dich da enormen Risiken aus. Was nützen dir 3500€, wenn deine Gesundheit versaut ist? Bei bleibenden Schäden kann dich das im Nachhinein mehr als 3500€ kosten.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Teahupoo » 13. Juli 2008 12:27

Ich nehme bei der Uni Gießen an der Diapep277 Studie teil und bekomme die Fahrtkosten erstattet. Nebenwirkungen sind bislang keine bekannt.

Hoffentlich wirkt das Zeug ;)
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Lithium » 13. Juli 2008 23:20

Vielleicht kannst du uns ja mal erklären, was genau Diapep277 bedeutet.
Nebenwirkungen sind wahrscheinlich keine bekannt, weil sie diese an dir erst feststellen werden. 8)
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Richard » 13. Juli 2008 23:23

http://www.hormone-aktuell.de/news/news ... pep277.htm

Israelische Forscher entdeckten, dass das Peptidfragment p277 die vor und kurz nach der klinischen Manifestation des Typ 1 Diabetes ablaufende Immunreaktion an den pankreatischen Betazellen unterbrechen kann. Damit ist es möglich, deren weitere Zerstörung zu stoppen oder zu verzögern. Auch nach Beendigung dieser speziellen Therapie soll der Insulinbedarf nachhaltig niedriger sein.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Teahupoo » 22. Juli 2008 15:57

Genau das soll Diapep bewirken. Habe nun seit 3 Monaten Diabetes und meine Faktoren sind gleich geblieben und mein BZ morgens liegt immer so um die 110mg/dl.

Hoffe mal das die Remissionsphase noch lange anhält.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Nox » 9. Januar 2010 15:49

Ich bin gestern auch auf die Seite gestoßen.
Leider hab ich im I-net keine wirklichen Erfahrungsberichte gefunden, die mir weiterhelfen würden. Hat schon mal jemand von euch bei so einer Studie mitgemacht? Ich meine das ist ja schon ne Stange Geld die man da bekommt und Geld kann man ja immer gebrauchen. :D

Aber man bekommt ja heutzutage nichts geschenkt, also wo ist der Hacken? Ich meine Begleiterscheinungen wie Hautausschlag und Kopfschmerzen können bei jedem Medikamtent auftreten (deswegen Beibackzettel), aber was passiert sonst noch so? Ich meine Lungenkrebs und Lungenzusammenfall hört sich ja nicht sehr prickelnd an. War das in Deutschland oder wo anders?

Ich werd da auf jeden Fall mal am Montag anrufen und mich erkundigen, aber es wäre viel besser das mal von einem zuhören, der bei so einer Studie schonmal mitgemacht hat.

(außerdem ist man mit 500.000€ gegen Schäden versichert; die müssten ja Pleite gehen, wenn die Medikamente alle schädlich sind)

Naja mal schaun,
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Richard » 9. Januar 2010 15:58

Was ist das denn für eine Studie?
Welche Phase der klinischen Erprobung? Ist das ein Auftrags Institut oder eine "normales" Krankenhaus ... ?

Ich arbeite ja auf der anderen Seite der Studien als "Daten Manager".
Persönlich würde durch aus an Studien der Phase 2 und 3 mit machen, diese sind relativ sicher. Da geht es um die Sicherheit, aus diesen Daten werden dann die Beipackzettel erstellt bzw. die Zulassung beantragt.
Studien der Phase 1, das sind die für die man meist etwas mehr Geld bekommt, sind erste Tests am Menschen. Dort werden jedoch meist nur gesunde Probanden verwendet.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Sophie » 9. Januar 2010 16:09

Ich habe mich gerade mal auf der Seite angemeldet, die ich als ersten Beitrag gepostet habe.
Ich habe jetzt überlegt, dass man ja immer noch absagen kann, falls ich keine Lust mehr dazu habe oder merke, dass mir das zu "unheimlich" wird ;)
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Richard » 9. Januar 2010 16:20

Ah das ist ja Profil :D
mit denen arbeiten wir bei Phase 1 Studien auch zusammen :P
--> viewtopic.php?f=15&t=2509
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Nox » 9. Januar 2010 17:33

Richard hat geschrieben:Ah das ist ja Profil :D
mit denen arbeiten wir bei Phase 1 Studien auch zusammen :P


heißt das jetzt, dass das gut ist oder eher nicht gut?

Also mein Papa meinte, dass er auch mal überlegt hat bei so einer Studie mitzumachen, aber es dann nicht gemacht hat, weil er nicht genügend Zeit neben der Arbeit hatte. (auch Typ1)
Jetzt heißt es bis Montag warten und dann einmal die nette Dame auf dem Bild anrufen :)
Mal schauen was sie einem so auf die Fragen antwortet.

Bin gespannt.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon paule » 9. Januar 2010 17:33

Naja online anmelden auf einer ungesicherten Seite? Das ist nicht meins, obwohl ich gerne bei sowas mitmachen würde.
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Louis93 » 9. Januar 2010 18:42

Nunja ich würde für die Studie, die ich machek kann, kein Geld bekommen. Das ist richtig unfair. Für irgendwelche harmlosen Versuche bekommste Geld und für sowas wo man Kebs bekommen kann nichts ! Ich finde das reine Ausnutzerrei.
Ich bezeichne diese Pharmachefs als schlechte unmenschliche Menschen, ganz erlich...
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Richard » 9. Januar 2010 19:36

Nox hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Ah das ist ja Profil :D
mit denen arbeiten wir bei Phase 1 Studien auch zusammen :P

heißt das jetzt, dass das gut ist oder eher nicht gut?

Was versteht du unter gut oder schlecht? Sie machen Ihre Arbeit :D

Louis93 hat geschrieben:Nunja ich würde für die Studie, die ich machek kann, kein Geld bekommen. Das ist richtig unfair. Für irgendwelche harmlosen Versuche bekommste Geld und für sowas wo man Kebs bekommen kann nichts ! Ich finde das reine Ausnutzerrei.

Grund für die Teilnahme sollte nie das Geld sein!
Für dich persönlich gibt es nur weniger Vorteile an einer Studie teilzunehmen. Was mir spontan einfallen würde: evtl. die Chance auf eine neue, besser und oder einfachere Therapie (im Bereich Diabetes).
Wo du viel Geld bekommst ist dies auch meist mit einem höheren Risiko verbunden, des es meist eine der ersten Phasen der Erprobung ist. Umso länger die Erprobung läuft, desto mehr Patienten nehmen an der Studie teil, desto kleiner wird die Aufwandsentschädigung.

Louis93 hat geschrieben:Ich bezeichne diese Pharmachefs als schlechte unmenschliche Menschen, ganz erlich...

Das ist aber eine grobe Verallgemeinerung. Die Pharmaindustrie sind genau wie die Autobranche in erster Linie Wirtschaftsunternehmen. Zweites muss neben dem Vertrieb und Produktion auch die Forschung erwirtschaftet werden. Bis ein neues Medikament auf den Markt kommt, vergehen durchschnittlich 12-13 Jahre. Das Patent auf das Medikament läuft jedoch nur 20 Jahre und diese beginnen mit der ersten Forschungsminute, somit bleiben nur 7-8 Jahre um die Forschung zu refinanzieren und die Produktionskosten. Du siehst da hängt etwas mehr dran, selbst die nachher die Studien verschlingen viele Millionen (Aufwandsentschädigungen, Anträge, Personal, Logistik, Produktion, Versicherungen, Laborkosten, ...).
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon paule » 9. Januar 2010 19:57

Na ja also das Pharmachefs die besten nettesten Menschen sind glaub ich auch nicht, sind halt Heuschrecken wie auch Bänker. Nicht umsonst sind Medikamente hier in Deutschland teurer als sonstwo weltweit....
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Re: Diabetesstudien

Beitragvon Richard » 9. Januar 2010 20:26

paule hat geschrieben:Na ja also das Pharmachefs die besten nettesten Menschen sind glaub ich auch nicht, sind halt Heuschrecken wie auch Bänker. Nicht umsonst sind Medikamente hier in Deutschland teurer als sonstwo weltweit....

Wo bei das eine andere Diskussion ist ;)
Man bedenke warum dies überhaupt so möglich ist? ... Warum in anderen Ländern nicht?
Das liegt sicher nicht an der Pharma sonder eher an der mangelnden Gesetzgebung bzw. generell am Gesundheitssystem.

Auch muss man immer bedanken das man es selbst nicht besser machen würde, denn wir würden mit einer anderen Denke gar nicht in diese Position kommen.

Und man sollte die Eigenschaften bitte auch auf das Berufsleben einschränken, kenne auch persönlich nette Menschen in hohen Positionen der Pharma in div. Unternehmen.
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